Basketball-Bundesliga Frauen

flippo Baskets BG 74 Göttingen: Hauptrunden-Finale mit dem Rechenschieber

Einen erfreulichen Grund zum Abklatschen wollen die flippo Baskets wie hier Dreier-Ass Riley Lupfer (21) auch am Sonntag nach dem Spiel in Saarlouis haben.
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Einen erfreulichen Grund zum Abklatschen wollen die flippo Baskets wie hier Dreier-Ass Riley Lupfer (21) auch am Sonntag nach dem Spiel in Saarlouis haben.

Für den heutigen Mittwoch wurde in der Damen-Basketball-Bundesliga (DBBL) ein für die flippo Baskets BG 74 Göttingen wichtiges Nachholspiel zwischen den GiroLive Panthers Osnabrück und dem Herner TC neu angesetzt, das Corona-bedingt abgesetzt worden war.

Göttingen – Osnabrück ist einer der Konkurrenten der Göttingerinnen (24 Punkte) im Kampf um Playoff-Platz vier, der das Heimrecht in einem eventuell entscheidenden dritten Spiel in der „Best-of-3“-Serie im Viertelfinale bedeutet.

Für Baskets-Geschäftsführer Richard Crowder ist es jedoch „irrelevant“. Und zwar deshalb: „Wenn wir unser letztes Spiel am Sonntag in Saarlouis gewinnen, bleiben wir Vierter!“

Ein letzter und damit der 13. Saisonsieg im 22. Spiel ist die Voraussetzung für die beste Platzierung eines Göttinger Frauen-Erstliga-Teams überhaupt. Auswärts haben die flippo Baskets bisher starke fünf Siege geholt.

Kurioserweise drückt Richard Crowder aber nicht dem Dritten Herne die Daumen, sondern Konkurrent Osnabrück. Auch dies hat einen Hintergrund: Gewinnen die Panthers gegen Herne und dann auch ihr letztes Spiel in Halle, wären sie Fünfter. Mit Osnabrück wäre die BG 74 (Sieg beim Drittletzten Saarlouis vorausgesetzt) dann zwar punktgleich (je 26), aber die flippos haben den besseren direkten Vergleich gegenüber den Panthers. Ein Niedersachsen-Duell im Viertelfinale – das wäre sehr reizvoll!

Die BG 74-Frauen haben es also in der eigenen Hand, den derzeitigen vierten Platz zu verteidigen. Gegen Osnabrück würde Crowder auch lieber spielen als gegen den BC Marburg, der wegen DBBL-Wertung einen Punkt abgezogen bekam und nun als einziger Klub eine ungerade Anzahl (23) aufweist. Marburg dürfte sein letztes Heimspiel gegen die Angels Nördlingen (noch fünf Spiele weniger!) wohl gewinnen, könnte also die BG 74 (wenn sie verliert) noch überholen. Wieder einmal ein Hauptrunden-Finale mit dem Rechenschieber!

Übrigens auch im Kampf um Playoff-Platz acht! Vier Teams sind derzeit punktgleich (je 12), da ist noch alles drin. Die besten Karten dürfte eben die Nördlingerinnen haben, die jetzt vom 10. bis 24. März noch fünf (Nachhol)-Spiele in 15 Tagen zur Begradigung der Tabelle austragen müssen.

Der Playoff-Start ist fürs Wochenende 27./28. März vorgesehen. Zweiter Spieltag ist Mitte der Woche vor Ostern, ein eventuell entscheidendes drittes Match steigt Ostersamstag oder Ostersonntag. Zuvor soll es, so Richard Crowder, noch eine Videokonferenz mit den acht Playoff-Teams geben.

.  Richard Crowders Tochter Jennifer hat es gegen Heidelberg nicht so schlimm am linken Knie erwischt wie zuerst befürchtet: Es ist „nur“ eine Prellung. Ob dagegen Ruzica Dzankic nach dem Hexenschuss gegen Wasserburg für das Saarlouis-Spiel wieder fit wird, ist fraglich.  (haz/gsd)

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