Basketball-Bundesliga Frauen

flippo Baskets BG 74 Göttingen jetzt auf Playoff-Platz vier

Linkes Zauberhändchen mit 30 Punkten und acht Dreiern: Göttingens Distanzwurf-Spezialistin Riley Lupfer (re.) zieht vor Heidelbergs Michala Palenickova ab.
+
Linkes Zauberhändchen mit 30 Punkten und acht Dreiern: Göttingens Distanzwurf-Spezialistin Riley Lupfer (re.) zieht vor Heidelbergs Michala Palenickova ab.

Nur 44 Stunden nach Ende des Freitagsspiels gegen Wasserburg (83:89) untermauerten die flippo Baskets BG 74 Göttingen ihren Anspruch auf Playoff-Platz vier in der Basketball-Bundesliga der Frauen durch einen am Ende noch deutlichen 78:64 (41:39)-Sieg gegen die SNP BasCats USC Heidelberg.

Göttingen – Riley Lupfer ragte im letzten Heimspiel der Hauptrunde mit 30 Punkten (davon acht Dreier) heraus.

BG 74-Coach Goran Lojo musste neben der operierten Monika Bosilj auch auf Ruzica Dzankic verzichten, die am Freitag gegen Wasserburg einen Hexenschuss erlitt. In ihrem Tatendrang schränkte dies die Göttingerinnen trotz des kräftezehrenden Freitagsspiels aber nicht ein. Samantha Roscoe eröffnete die Punktejagd, und nach dem Ausgleich ließ Spezialistin Riley Lupfer ihren ersten Dreier folgen. Zwei weitere steuerte sie noch im ersten Viertel bei. Beim 16:17 lag dann auf einmal der USC vorn, doch die Baskets konterten zum 21:17-Viertelstand.

Mit einem Drei-Punkt-Spiel begann Ivana Blazevic Durchgang zwei. Bei Jenny Crowders 31:22 waren die Göttingerinnen neun Zähler weg. Aber dann die Schrecksekunde: In der 14. Minute blieb Crowder plötzlich auf dem Boden liegen, musste mehrere Minuten behandelt werden. Ohne die Top-Spielmacherin kam das BG 74-Spiel etwas ins Stocken, sodass Heidelberg bis auf einen Punkt (35:34) aufholte vor allem durdh den Dreier von Inja Butina. Glücklicherweise kehrte Jenny Crowder aber zurück aufs Spielfeld – zunächst erstmal. Aber die Kurpfälzerinnen hielten kräftig dagegen, sodass es nur mit einem knappen 41:39-Vorsprung fürs Lojo-Team in die Pause ging. In der Halbzeit machte Crowder in der Hallen-Ecke einen Belastungstest für ihr linkes Knie, auf das sie gefallen war.

Mit zwei erfolgreichen Freiwürfen eröffnete Lena Wenke die zweite Halbzeit. Sandra Azinovic übernahm die Rolle der Aufbauspielerin, während Crowder die Partie hinter der Grundlinie verfolgte. Zwei Dreier von Roscoe und Lupfer und zwei weitere Zähler von ihr führten zur 51:40-Führung für die BG 74. 3:10 Minuten vor Ende des dritten Viertels kam Crowder dann doch wieder zurück. Und sorgte nach Lupfers siebtem Dreier zum 63:52 mit vier Zählern in Folge für den 15-Punkte-Vorsprung (67:52), den sie bis zum erfolgreichen Ende verwalteten.

„Die großartige zweite Halbzeit entschied das Spiel“, strahlte Coach Lojo. „Wir haben die Nerven behalten“, meinte Jenny Crowder. „Das Knie ist nicht so schlimm.“ Mit einem Sieg in Saarlouis können die Baskets Platz vier aus eigener Kraft halten.

Viertel: 21:17, 20:22 – 17:11, 20:14.

BG 74: Blazevic 17, M. Oevermann, Roscoe 9//davon 1 Dreier, A. Oevermann, Crowder 14, Azinovic 3/1 (13 Rebounds), Karambatsa 3, Wenke 2, Lupfer 30/8, Kentzler, Fengkohl.

Heidelbergs beste Werferinnen: Freije 19, Butina 16, Wittinger 15.  (Von Helmut Anschütz/gsd)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.