Basketball-Bundesliga Frauen

flippo Baskets BG 74 Göttingen: Playoffs noch nicht sicher

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Double-Double erzielt: Göttingens Ivana Blazevic (rechts) versucht, sich unter dem Heidelberger Korb gegen die Ex-Göttingerin Britta Daub durchzusetzen. 

Die Frauen der flippo Baskets BG 74 Göttingen verloren in der Basketball-Bundesliga gegen Aufsteiger BasCats USC Heidelberg mit 52:63 (32:32) und verpassten damit den vorzeitigen Sprung in die Playoffs. Den Klassenerhalt hatte das Team von Trainer Goran Lojo allerdings schon vorzeitig gesichert.

„Es war eine Sch...trainingswoche“, wie sowohl Göttingens Baskets-Geschäftsführer Richard Crowder als auch Lojo bestätigten. Es gab kaum eine Spielerin, die nicht unter der Woche krank war, sodass ein geregelter Trainingsbetrieb nicht möglich war. Angeschlagen gingen zudem Sandra Azinovic und Megan Mullings ins Spiel, Cayla McMorris musste aufgrund ihrer Fußverletzung erneut draußen bleiben. So musste Lojo die beiden Nachwuchskräfte Meike und Annika Oevermann – wenn auch nur kurzzeitig – einsetzen, die ihre Sache aber gut machten.

Zu allem Unglück fiel Baskets-Spielanmacherin Jennifer Crowder im dritten Viertel auch noch unglücklich auf den Boden, musste für längere Zeit mit Schwindelgefühlen aus der Halle, kam erst kurz vor Schluss wieder.

Schon der Start war nicht gut für die Gastgeberinnen, die schnell 0:7 in Rückstand gerieten. Auszeit BG 74 – sie fruchtete, die Baskets glichen aus. In der Folgezeit entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, wobei Göttingen wieder einmal nur mit einer Sechser-Rotation spielen konnte, die sich aber sehr gut hielt und die Heidelbergerinnen nicht davonziehen ließ.

Doch erst Anfang der zweiten Halbzeit gingen die flippo Baskets vor 380 Zuschauern in der FKG-Halle durch einen Freiwurf von Mullings erstmals mit 35:34 in Führung. Apropos Freiwürfe – davon ließen die Göttingerinnen einmal mehr zu viele liegen. So trafen sie nur acht von 14 Freiwürfen.

Doch entscheidend für die Niederlage war das Reboundverhältnis. Während sich die Gäste 49 Rebounds schnappten, kamen die BGerinnen auf lediglich 28, von denen sich Ivana Blazevic allein zehn fing und ihr aufgrund ihrer 18 Punkte ein Double-Double gelang. Entscheidend allerdings auch die schwache Trefferquote der Gastgeberinnen, die nur vier von 17 Dreierversuchen trafen. Hingegen war auch hier Heidelberg besser, verwandelte neun von allerdings 31 Dreierversuchen.

„Wir haben wieder einmal eine gute Defensive gespielt. Doch wir haben leider wieder einmal zu viele Korbleger nicht getroffen“, stellte Lojo einmal mehr fest, dass die Offensive erneut nicht funktioniert hat. Dabei hofft der BG 74-Coach, dass alle seine Spielerinnen in einer Woche gegen Nördlingen wieder im Vollbesitz ihrer Kräfte sind.  gsd

Viertel-Ergebnisse: 18:20. 14:12 – 13:19, 7:12.

flippo Baskets BG 74: Azinovic 5/1 Dreier, Blazevic 18/1 (10 Rebounds), Crowder 5, Morton 9/2, M. Oevermann, Karambatsa 4, Mullings 11, A. Oevermann.

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