Basketball Frauen Bundesliga

flippo Baskets BG 74 vor Endspiel gegen Ex-Trainer

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Zuletzt immer mit starken Leistungen: Göttingens Cori Coleman (am Ball) dribbelt an Hannovers Lena Gohlisch vorbei. 

Göttingen – Die flippo Baskets BG 74  gegen die TV Saarlouis Royals – das vorletzte Heimspiel in der Frauen-Basketball-Bundesliga ist für die Göttingerinnen am Sonntag um 16 Uhr (FKG-Halle) ein  Spiel mit Vorgeschichte. 

Im Hinspiel setzten die Saarländerinnen Nadjeschda Ilmberger ein, die nach einer langen Verletzungspause keine Spielberechtigung hatte. So erhielten die BGerinnen die Punkte am grünen Tisch, die Partie wurde mit 20:0 für sie gewertet. Auch der Einspruch von Saarlouis war nicht von Erfolg gekrönt.

Saarlouis (7) hat als Zehnter und damit Vorletzter drei Punkte weniger als die BG-Ladies (10) auf dem Konto, deshalb wird das Duell am Sonntag um 16 Uhr in der FKG-Halle zu einem „Abstiegs-Endspiel“ für die Gastgeberinnen. Kuriose-Situation: Gewinnen die Veilchen-Ladies, steigen die Chancen erheblich, sogar an den Playoffs teilzunehmen. Verlieren sie dagegen, rutschen sie tief rein in den Abstiegs-Schlamassel. Geschäftsführer Richard Crowder: „Wenn wir gewinnen, können wir für die Playoffs planen.“

Noch weitaus interessanter macht die eh schon pikante Lage der Umstand, dass Saarlouis vom ehemaligen BG 74-Trainer Ondrej Sykora gecoacht wird. Der Tscheche trainierte mit seiner Frau die Göttingerinnen in der Saison 2014/15, doch nach nur einer Serie war Schluss, weil für die folgende Spielzeit gegenüber der Geschäftsführung unterschiedliche Ansichten über die weitere Ausrichtung bestanden.

Saarlouis ist für das Koukos-Team nach den Topklubs Herne, Wasserburg, Keltern und Hannover wieder ein Team auf Augenhöhe. Um einen weiteren Heimerfolg einzufahren, ist aber volle Konzentration von allen BGerinnen nötig. Vor allem Centerin Verdine Warner steckte zuletzt in einem absoluten Leistungstief, von der einstigen Top-Centerin gingen zuletzt so gut wie gar keine Akzente aus. Sie steuerte nur wenige Punkte bei, Ausnahme die 14 Punkte gegen Keltern, wirkte schwerfällig in ihren Aktionen.

„Gelebt“ haben die BG 74-Frauen in den vergangenen Partien vorrangig von der starken US-Amerikanerin Cori Coleman und Jennifer Crowder, die trotz ihres Nasenbeinbruches mit Maske spielte.

Saarlouis kommt mit einer „Weltauswahl“: Drei Spielerinnen stammen aus den USA, eine aus Finnland, eine aus Holland, eine aus Spanien und eine Spielerin aus England. Mit ihnen landeten die „Königlichen“ am vergangenen Wochenende einen überaus wichtigen 73:68-Sieg im Abstiegskampf gegen das dadurch auf den letzten Platz abgerutschte Chemnitz. gsd

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