Basketball-Bundesliga Frauen

Flippo Baskets Göttingen arbeiten an den Playoffs

Stark verbessert: Vasiliki Karambasta (Mitte), gegen Saarlouis’ Klara Brichacova (links) und Nele Trommer, zählt zu den Leistungsträgerinnen bei den flippo Baskets.
+
Stark verbessert: Vasiliki Karambasta (Mitte), gegen Saarlouis’ Klara Brichacova (links) und Nele Trommer, zählt zu den Leistungsträgerinnen bei den flippo Baskets.

Nach drei Siegen in Serie dürfte das Statement an die Konkurrenz klar sein. „Wir wollen in die Playoffs!“ Die flippo Baskets BG 74 Göttingen steuern mit Macht auf dieses Ziel in der Damen-Basketball-Bundesliga (DBBL) hin.

Göttingen – Nach dem 62:52-Sieg bei den Xcyde Angels Nördlingen stehen nun fünf Niederlagen fünf Siege gegenüber, der sechste Tabellenplatz (acht Teams erreichen die Playoffs). Der Vorsprung auf dem neunten Tabellenrang beträgt schon sechs Punkte.

Das Team von Trainer Goran Lojo hat sich gefestigt, ist nach zehn Spieltagen eingespielt, ist die Integration der neuen Spielerinnen wie der US-Amerikanerin Riley Lupfer, der englischen Nationalspielerin Samantha Roscoe und der Kroatin Ruzica Dzankic gelungen. Zudem hat die Griechin Vasiliki Karambatsa einen gewaltigen Leistungssprung vollführt. Hinzu kommt, dass die deutsche Nationalspielerin Jennifer Crowder die Saison ihres Lebens spielt und wohl derzeit zu den besten Spielmacherinnen in Deutschland zählt.

Die Stärke der Baskets ist zudem ihre Ausgeglichenheit. Gegen Nördlingen, das die vergangene Saison immerhin auf Tabellenplatz drei abgeschlossen hat, punkteten gleich vier Spielerinnen zweistellig, wobei der 27-jährigen Kroatin Ivana Blazevic ein Double-Double (10 Punkte, 14 Rebounds) gelang. Hingegen punktete auf Nördlinger Seite lediglich Magaly Sonja Meydanier zweistellig bei 17 Punkten. Erst nach dem Seitenwechsel taute Lupfer auf. Ihre drei erfolgreichen Drei-Punkt-Würfe im letzten Viertel und insgesamt 14 Punkte waren mitentscheidend für den nicht unbedingt erwarteten Sieg in Nördlingen.

Die Ausgeglichenheit der flippo Baskets, die meist mit einer Siebener-Rotation auskommen, wird auch dadurch belegt, dass mit Blazevic (11,1), Dzankic (11,8), Crowder (13,9) und Topscorerin Roscoe (15,3) wiederum vier Spielerinnen zweistellig im Schnitt pro Spiel werfen. Roscoe ist damit die fünftbeste Werferin in dieser Liga, Crowder belegt in dieser Statistik Rang zehn.

Die Handschrift des Coaches Lojo ist deutlich zu erkennen, der vor allem den Schwerpunkt auf die Defensive legt. So weisen die Göttingerinnen auch ein positives Korbverhältnis von 738:725 auf.

Die nächsten Gegner heißen Lions Halle in einer Woche und in zwei Wochen das mit Spannung erwartete Duell in der FKG-Halle gegen Spitzenreiter Rutronik Stars Keltern.  (Walter Gleitze)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.