Basketball-Bundesliga Frauen

flippo Baskets Göttingen: Von einer Pokal-Revanche wagt keiner zu träumen

Derzeit mit Höhen und Tiefen: Göttingens Samantha Roscoe (Mi.) gegen Kelterns Mailis Pokk (li.) und Janne Pulk.
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Derzeit mit Höhen und Tiefen: Göttingens Samantha Roscoe (Mi.) gegen Kelterns Mailis Pokk (li.) und Janne Pulk.

Vor zehn Tagen lieferte die BG 74 Göttingen ein beherztes und couragiertes Spiel in der zweiten Runde des DBBL-Poakls gegen Keltern ab, verlor am Ende mit 61:73 – Viertelfinale leider verpasst.

Göttingen – Jetzt treffen beide Frauenbasketball-Erstligisten am Sonntag ab 17.30 Uhr erneut aufeinander, diesmal allerdings um Meisterschaftspunkte in der Sporthalle Dietlingen in der Nähe von Pforzheim. Von einer Pokal-Revanche wagt bei den flippo Baskets ernsthaft wohl kaum jemand zu träumen.

Gleichwohl waren die Göttingerinnen das Team, das in der vergangenen Saison gegen den späteren Meister erst in der Verlängerung in Keltern, aber das Rückspiel zuhause gewonnen hatte – es war überhaupt die einzige Niederlage, die Keltern in der gesamten vergangenen Saison hinnehmen musste. Dennoch geht das Team von Trainer Goran Lojo gegen den derzeitigen Spitzenreiter als Außenseiter in diese Partie. Sandra Azanovic fällt erneut aus. Sie hatte sich im Training eine Bänderverletzung zugezogen und so auch schon nicht gegen Freiburg am vergangenen Wochenende gespielt.

Das Team von Trainer Christian Hergenröther besteht ausschließlich aus Ausländerinnen. Vier US-Amerikanerinnen, je zwei Serbinnen, Kroatinnen, Estinnen, Belgierinnen und eine Ungarin bilden den Kader aus 13 Spielerinnen. Zur Saison 2008/2009 wurde zwar die Regel eingeführt, dass zu jeder Zeit eines Erstligaspieles jedes Team mindestens eine deutsche Spielerin auf dem Feld haben muss. Ab der Saison 2010/2011 wurde diese Anzahl auf zwei deutsche Spielerinnen erhöht. Im März 2015 beschloss allerdings die DBBL aufgrund eines EU-Urteils, dass in jedem Spiel der Bundesliga maximal drei außereuropäische Spielerinnen eingesetzt werden dürfen und europäische Spielerinnen den deutschen Spielerinnen gleichgestellt werden. Zudem wurde vereinbart, dass alle Vereine freiwillig zu jeder Zeit eine deutsche Spielerin auf dem Court einsetzen.

Die lange Reise treten die BGerinnen am Sonntagmorgen an. „Wir haben im Pokal gezeigt, dass wir mithalten können. Warum sollen wir nicht auch in der Liga für eine Überraschung gut sein?“ sagt Lojo.  (wg/gsd)

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