Basketball-Bundesliga Frauen

flippo Baskets: Im Duell der Tabellennachbarn zählt nur ein Sieg

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Gegen Halle besonders gefragt: Göttingens Cayla McMorris (am Ball) gegen Saarlouis’ Caitlin Jenkins. 

Vor Weihnachten muss die BG 74 Göttingen noch zwei Mal antreten: Erst am Sonntag (16 Uhr) in der Damen-Basketball-Bundesliga in der Heimpartie gegen die GISA Lions SV Halle, dann im „Rückspiel“ gegen Tabellenführer Rutronik Stars Keltern, gegen die sie am vergangenen Sonntag nach Verlängerung mit 66:81 (64:64) verloren.

Erneut muss Trainer Goran Lojo in dem Duell der Tabellennachbarn, in dem nichts anderes als ein Sieg für die Baskets zählt, mit einem Rumpf-Team auskommen.

Neunter gegen Zehnter – das ist die Ausgangslage für dieses wichtige Heimspiel in der FKG-Halle. Beide Teams haben wie die davor platzierten Marburgerinnen je drei Mal gewonnen. Insofern kommt der Partie schon große Bedeutung zu. Lojo kann aber wie in Keltern nur auf eine Mini-Rotation setzen, nachdem Megan Mullings wegen ihres Bänderrisses erst Mitte Januar wieder zur Verfügung stehen wird.

Jenny Crowder, Cayla McMorris, Jill Morton, Ivana Blazevic, Sandra Azinovic und Viki Karambatsa ist die verbliebene Sechs für die 1. Liga. Für die Top-Liga eigentlich viel zu wenig. Dazu kommen noch die Nachwuchsspielerinnen Marika Fengkohl, Meike Oevermann, Hiske Göttling und Fenja Keune.

Deshalb sind die Baskets-Geschäftsführer Richard Crowder und Roland Emme-Weiß zurzeit dabei, Geld für eine dringend nötige Nachverpflichtung zu akquirieren. „Die brauchen wir unbedingt“, sagt Richard Crowder. So lastet auch am Sonntag sehr viel auf den Schultern von McMorris, die in Keltern mit 31 Punkten und 14 Rebounds herausragte. Nicht zum ersten Mal spielte Pointguard Jenny Crowder die Partie in Keltern samt Verlängerung durch – alles andere als gut für den Kräfte-Haushalt.

Bekannteste Spielerin bei Halle ist Cori Coleman (13 Punkte im Schnitt), die einst in Göttingen aktiv war. Sie ist neben Christin Mercer und Jordan Korcinek eine von drei Amerikanerinnen im Team von Trainer José Aranjo, der hauptsächlich auch nur auf eine Siebener-Rotation setzt.

„Bei unserem kleinen Kader ist jetzt jedes Spiel schwierig“, macht sich Richard Crowder nichts vor. Die Situation des Teams sei teilweise „seltsam“: „Die Saison ist fast zur Hälfte vorbei, aber wir wissen nicht genau, wo wir stehen. Fünf von sieben Spielen haben wir knapp verloren.“ Ein Sieg gegen Halle wäre jetzt ein guter Stimmungsaufheller am dritten Advent.  haz/gsd

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