Basketball Bundesliga Frauen

71:82! flippo Baskets können Freiburgs Provo nicht stoppen

Handgemenge unterm Korb: Gewusel mit Göttingens Ivana Blazevic (links), Riley Lupfer und Freiburgs Emilly Kapitza. Ganz links Freiburgs Topscorerin Daneesha Provo.
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Handgemenge unterm Korb: Gewusel mit Göttingens Ivana Blazevic (links), Riley Lupfer und Freiburgs Emilly Kapitza. Ganz links Freiburgs Topscorerin Daneesha Provo.

Die Frauen der flippo Baskets BG 74 Göttingen unterlagen am sechsten Spieltag der Basketball-Bundesliga dem USC Freiburg mit 71:82 (46:46). Diese umkämpfte Partie wurde aber erst in der Schlussphase entschieden.

Göttingen – Die Gastgeberinnen fanden sehr gut ins Spiel, gingen mit 5:0 in Führung, bauten diese nach sechs Minuten auf 16:6 aus und gingen mit einem 27:17 in das zweite Viertel. Vor allem hatte BG 74-Spielmacherin Jennifer Crowder mit elf Punkten erheblichen Anteil an dieser zweistelligen Führung.

Im zweiten Viertel aber hatte Freiburg auf Zonendeckung umgestellt, mit der die Göttingerinnen mehr und mehr Probleme hatte, sich dieser zu erwehren. Zudem taute Gäste-Spielmacherin Daneesha Provo langsam auf, hatte im ersten Viertel lediglich vier Punkte erzielt, bis zur Pause waren es schon zwölf. Die erste Führung erzielten die Breisgauerinnen mit dem 46:43 kurz vor der Halbzeitsirene. Crowder konnte mit einem Dreier aber noch zum 46:46 ausgleichen, mit dem auch die Seiten gewechselt wurden.

Und die zweite Halbzeit wurde zur „One-Woman-Show“ der Kanadierin Provo. Egal, aus welcher Position sie warf – die Bälle landeten reihenweise in der BG 74-Reuse. So war sie es, die mit drei Dreiern in Folge zum 54:50, 57:51 und 60:53 maßgeblich am Sieg der Freiburgerinnen beteiligt war. Am Ende hatte sie 33 Punkte, davon allein 14 Freiwürfe erzielt.

Entscheidend waren zwei Statistiken. Hatten die Baskets noch das Reboundverhältnis bis zur Pause deutlich mit 18:10 für sich entschieden, so drehte der USC dieses am Ende in ein 35:32, hatte somit nach dem Wechsel die eigenen und gegnerischen Körbe beherrscht. „Es kann nicht sein, dass wir 67 Mal auf den gegnerischen Korb werfen, aber nur 24 Mal erfolgreich sind“, war für BG 74-Trainer Goran Lojo auch diese Statistik zugunsten der Gäste entscheidend. Die warfen nämlich nur 50 Mal auf den Göttinger Korb, trafen aber ebenfalls 24 Mal. Hinzu kam noch, dass Freiburg eine exzellente Dreierquote von 50 Prozent aufwies (10 von 20), wohingegen die Göttingerinnen nur sechs von 21 trafen. In der Schlussphase wurde es noch einmal hektisch, handelte sich die Göttinger Bank noch zwei technische Fouls ein, die Provo mit gleich vier sicheren Freiwürfen bestrafte.

Viertel: 27:17, 19:29 – 15:20, 10:16.

BG 74: Blazevic 19/davon 1 Dreier, Roscoe 9/1, A, Oevermann, J. Crowder 22/3, Karambatsa 2, Lupfer 7/1, Dzankic 9, Bosilj 3.

Beste Freiburgerinnen: Provo 33/5, Kapitza 12, Mayer 12/4.  (Von Walter Gleitze/gsd)

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