Basketball-Bundesliga Frauen

flippo Baskets vorm zweiten Viertelfinal-Playoff gegen Marburg: Siegen oder fliegen

Deutsche Nationalspielerinnen unter sich: Göttingens Jennifer Crowder (Mitte) versucht, an Marburgs Alexandra Wilke (rechts) vorbeizudribbeln. Links Rachel Arthur.
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Deutsche Nationalspielerinnen unter sich: Göttingens Jennifer Crowder (Mitte) versucht, an Marburgs Alexandra Wilke (rechts) vorbeizudribbeln. Links Rachel Arthur.

Die flippo Baskets BG 74 Göttingen fiebern dem zweiten Spiel im Viertelfinal-Playoff am heutigen Samstag um 19 Uhr in der FKG-Halle gegen den BC Marburg entgegen. Das Hinspiel hatte das Team von Trainer Goran Lojo unglücklich mit 70:71 verloren.

Göttingen – Dafür gilt es jetzt, sich zu revanchieren, um ein drittes und entscheidendes Spiel in der „best of three-Serie“ am Ostermontag in Marburg zu erzwingen. Motto: Heute siegen oder rausfliegen!

„Alle Spielerinnen sind Feuer und Flamme, um mit einem Sieg den Ausgleich in der Serie herzustellen“ betont denn auch Lojo, der die Erkenntnis aus dem verlorenen Hinspiel ziehen kann, dass, kommt es zu einem dritten Match, sein Team nicht chancenlos nach Marburg fahren würde.

Gingen noch Samantha Roscoe, Jennifer Crowder und auch Ruzica Dzankic angeschlagen in Marburg in die Partie, so scheinen die kleinen Blessuren unter der Woche auskuriert zu sein, sodass der Baskets-Coach auf seinen kompletten Kader zurückgreifen kann.

Gegen die Hessinnen setzte es in der Bundesliga-Runde eine herbe 62:89-Niederlage. Aber nur vier Tage später revanchierten sich die flippo Baskets mit einem 64:59-Sieg jedoch erst nach Verlängerung. In dieser Partie gelang Dzankic ein Double-Double – 13 Punkte, elf Rebounds.

Bei der unglücklichen und sicher auch überflüssigen 70:71-Niederlage im ersten Playoff-Spiel verpassten es die Göttingerinnen, nunmehr am heutigen Samstag in eigener Halle im zweiten Spiel mit einem Sieg schon alles klarzumachen. Einen zeitweiligen 20-Punkte-Rückstand hatten die BGerinnen vor einer Woche in Marburg aufgeholt. Sie gingen erstmals zweieinhalb Minuten vor Schluss mit 70:69 in Führung, hatten in der Folgezeit zwei Mal die Möglichkeit zu erhöhen, verdaddelten aber diese beiden Chancen durch einen Ballverlust und danach einen Schrittfehler, sodass Rachel Arthur den Hessinnen mit zwei erfolgreichen Freiwürfen den Sieg sichern konnte. Ärgerlich, dass die BG 74, die das Momentum nach der allerersten Führung überhaupt nicht zu ihren Gunsten nutzen konnte.

Wichtig wird sein, Marburgs deutsche Nationalspielerin Alexandra Wilke in deren Aktionsradius einzuschränken. Vor einer Woche war sie mit Arthur zusammen erfolgreichste Werferin. Beide schafften 14 Punkte. Und von den insgesamt 13 Assists gelangen Wilke allein acht. Zudem angelte sie sich sieben Rebounds.  (wg/gsd)

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