Am Freitag in Bremerhaven: Stellt die BG die Eisbären kalt?

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Neu-BGer gegen Ex-Veilchen: Der vor der aktuellen Saison gekommene Darius Carter (mit Ball) im Zweikampf mit Fabian Bleck. Rechts eilt der frühere Göttinger Harper Kamp zur Unterstützung seines Bremerhavener Teamgefährten heran.

Göttingen. Das dritte schwere Auswärtsspiel in Folge für die Veilchen steht am Freitag (19 Uhr) bei den Eisbären Bremerhaven an.

Gibt es endlich einmal wieder ein Erfolgserlebnis für die BG Göttingen beim neuen Team vom Ex-BGer Harper Kamp? Der letzte Sieg der Veilchen datiert inzwischen schon vom 6. Januar, als Kapitän Dominik Spohr & Co. s.Oliver Würzburg mit 79:67 bezwingen konnten. Den letzten Auswärtssieg gab es am 5. November 2016 beim 77:75 in Braunschweig. Und aktuell stehen fünf Niederlagen in Folge in der Saison-Statistik. Ein Ruhmesblatt ist dies nicht.

Dass es aber wieder aufwärts gehen kann, deutete sich trotz der bitteren 92:102-Pleite in Jena durch die Rückkehr von Alex Ruoff an. Sein Comeback machte sich unübersehbar positiv bemerkbar, es verlieh dem BG-Spiel wieder mehr Struktur.

Zehn Zähler Vorsprung

Das Hinspiel hatten die Göttinger mit 76:66 gewonnen. Da kann es in der Endabrechnung auch auf den direkten Vergleich ankommen. Größter Anknüpfungspunkt ist natürlich Harper Kamp. Mit 12,1 Punkten pro Spiel ist der Ex-BGer derzeit der drittbeste Scorer bei den Eisbären, der zudem gut vier Rebounds wegfischt. Übertroffen wird der ehemalige „Spieler des Jahres“ in der Pro A nur von Quincy Diggs (13,4) und Jordan Hulls (12,5). Bemerkenswerterweise sind aber noch drei weitere Eisbären in den „double figures“ (zweistelligen Werten): Evan Smotrycz (11,8), Karvel Anderson (11,5) und der Ex-Hagener Ivan Elliott (10,2). Smotrycz ist aber nach seinem Fußbruch aktuell kein Thema mehr.

Neu im Team von Trainer Sebastian Machowski ist der frühere Oldenburger Center Nemanja Aleksandrov, der als Ersatz für Smotrycz geholt wurde, bislang sechs Partien für die Bremerhavener absolvierte und den Machowski noch aus EWE Baskets-Zeiten kennt. Fast als Neuzugang einzuordnen ist auch der ehemalige Bayreuther und Ulmer David Brembly, der mehr als acht Monate wegen eines Mittelfußbruches ausgefallen war.

Spielmacher Hulls wurde am Mittwoch aus den USA zurückerwartet, nachdem seine Frau Nachwuchs zur Welt gebracht hat. Er hat bei den Eisbären einen ähnlichen Status wie Ruoff bei der BG – ohne Hulls ging bei der Bremerhavener 66:106-Pleite gegen Ulm wenig bis nichts.

Carter zurück im Team

Wie gewohnt gibt sich BG-Coach Roijakkers hinsichtlich der Personalien zugeknöpft. Ruoff ist noch fitter als in Jena, räumt er ein – und: „Bei Carter sieht es gut aus.“ Der Big Man hatte in Jena gefehlt. Auch Spohr werde nach seinem Handbruch von Tag zu Tag wieder besser, so Roijakkers. Die Eisbären schätzt der BG-Trainer „offensiv sehr stark“ ein. Roijakkers: „Mit Brembly haben sie auf der 2 (Shooting Guard) oder 3 (Small Forward) mehr Optionen, mit Aleksandrov haben sie Extra-Größe im Team.“ (haz/gsd-nh)

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