Basketball-Bundesliga: BG Göttingen am Sonntag beim Tabellenfünften in Bonn

Frust trifft auf Spielfreude

Benas Veikalas

Göttingen. Basketball-Frust am Rhein, Basketball-Lust in Südniedersachsen – so unterschiedlich ist die Gefühlslage der beiden Bundesligateams, die am Sonntag (15.30 Uhr) aufeinandertreffen. Die Telekom Baskets Bonn sind nach ihrer überraschenden 84:92-Pleite bei den Löwen Braunschweig angefressen, fürchten um ihre bisher gute Platzierung für die Playoffs. Auf der anderen Seite die BG Göttingen, die beim 84:75 gegen Ludwigsburg ihren Spaß daran hatte, das Team von Ex-Veilchen-Coach John Patrick im Playoff-Kampf zu ärgern. Erweisen sich die Göttinger nun auch bei den Rheinländern als Spielverderber?

Einen weiteren Ausrutscher darf sich Bonn nicht mehr erlauben. Derzeit sind sie punktgleich vor Berlin Fünfter. Hinter dem Team von Coach Predrag Krunic (früher Oldenburg, MBC) lauern aber längst Oldenburg (Siebter), Ludwigsburg (Achter) und Gießen, wobei die Hessen mit den Schwaben wiederum punktgleich sind. So ist ein Heimsieg für Bonn gegen die BG eigentlich Pflicht.

Die Veilchen fühlen sich in ihrer momentanen Rolle als „Playoff-Kandidaten-Ärgerer“ ganz wohl. Sie können frisch von der Leber weg aufspielen, haben nichts zu verlieren in der vermeintlich schönsten Spielstätte der Basketball-Bundesliga.

Veikalas beim Ex-Klub

Ob die BGer allerdings das Hinspiel-Ergebnis revidieren können, bleibt abzuwarten. Sie verloren es mit 83:92, konnten dabei nur bis Ende des dritten Viertels mithalten. Danach setzten sich die Baskets durch, die mehr Wechselmöglichkeiten hatten. Vor allem Ryan Thompson (21 Punkte) vermochten die Göttinger nicht zu stoppen. Ob er nach einer Prellung rechtzeitig zum Match gegen die Veilchen wieder fit wird, ist offen.

Speziell wird die Partie für BG-Neuzugang Benas Veikalas, der vor seinem kurzen Italien-Intermezzo vier Jahre bei den Bonnern spielte und bei den Baskets-Fans beliebt war. Jetzt kehrt er mit seinem neuen Klub erstmals an seine frühere Wirkungsstätte zurück – übrigens ebenso wie Andrej Mangold, der nach seinem Kreuzbandriss Mitte August 2016 immer noch noch nicht so weit wiederhergestellt ist, dass er bei den Baskets spielen könnte. Mit Josh Mayo, Thompson, Julian Gamble und Ken Horton hat Bonn vier Spieler, die zweistellig punkten. (haz/gsd)

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