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Fünf Siege in Serie wie 2021, Platz fünf: BG jetzt die „Fünfer-Veilchen“

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Von: Helmut Anschütz, Walter Gleitze

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Spektakulärer Abschluss: Göttingens Mark Smith (am Ball) zieht im Rückwärts-Fallen („Fade away“) gegen die MBCer Mitchell Ballock und Martin Breunig (rechts) ab. Der BG-Guard (21 Punkte) war wieder Topscorer. 2
Spektakulärer Abschluss: Göttingens Mark Smith (am Ball) zieht im Rückwärts-Fallen („Fade away“) gegen die MBCer Mitchell Ballock und Martin Breunig (rechts) ab. Der BG-Guard (21 Punkte) war wieder Topscorer. 2 © Hubert Jelinek/gsd

Rekord eingestellt: Die BG Göttingen feierte mit dem 96:93 gegen den MBC bereits den fünften Sieg in Serie.

Göttingen – Bescherte ihr zudem den fünften Tabellenplatz in der Basketball-Bundesliga – die Göttinger sind jetzt die „Fünfer-Veilchen“. Denn im Dezember 2021 feierte das Team von Trainer Roel Moors schon einmal fünf Siege in Serie gegen Heidelberg, MBC, Crailsheim, in Würzburg und in Ulm.

Jetzt waren Bamberg, Bayreuth, Braunschweig, noch mal Bayreuth (beide auswärts) und aktuell der MBC die Gegner. Sind fünf Siege in Folge unheimlich? „Das ist unheimlich schön“, antwortete Till Pape bei MagentaSport schlagfertig.

Der Neu-BGer aus Paderborn blieb aber kritisch: „Wir haben in der ersten Halbzeit überhaupt nicht das gemacht, was wir uns vorgenommen hatten. Null an den Gameplan gehalten. Aber wir blieben im Spiel, weil wir ein gewisses Talent haben. Im dritten Viertel haben wir das besser gemacht. Das Rebounding ist unsere größte Schwäche – ein Scheiß-Thema!“

Für den MBC-„Dagger“ (Dolch) sorgte ein anderer. 100-Kilo-Koloss Javon Bess war einer der Garanten für diesen Zittersieg der Veilchen bei 13 Führungswechseln. Als die Gäste mit 90:89 erstmals nach langer Zeit (1:17 Minuten vor Ende) in Führung gegangen waren, war er es, der mit einem Dreier aus der Ecke 28 Sekunden vor Schluss zum 92:89 den Sieg einläutete. Und 3,2 Sekunden vor der Schlusssirene verwandelte Bess zwei Freiwürfe ganz sicher zum 96:93, nachdem er nach einem langen Einwurf von Geno Crandall an der Mittellinie gefoult worden war, die Schiris dabei den Videobeweis bemühten. Insgesamt erzielte der 26-jährige US-Boy 17 Punkte, sein bisher zweithöchster Punktewert. Gegen Würzburg waren ihm 19 Punkte gelungen.

Einmal mehr war jedoch Mark Smith (36:39 Minuten Einsatzzeit!) bester Werfer mit 21 Punkten und steht in der Statistik nun auf BBL- Rang vier mit 19,2 Punkten im Schnitt pro Spiel. Smith: „Unser Start war nicht so gut. Aber danach haben wir zusammengehalten und den Sieg nach Hause gebracht.“

Dazu trug auch Harald Frey vor 3120 feiernden Fans bei: Der Norweger schrammte knapp am Double-Double vorbei: 12 Punkte, 9 Assists. Wie im Übrigen alle ihren Beitrag leisteten, obwohl Moors hauptsächlich nur mit einer Achter-Rotation spielen ließ. Gegen die starken und durchweg gefährlichen „Wölfe“ bündelte er die Kräfte.

Übrigens: Am Sonntag (15 Uhr) können die Veilchen einen neuen Rekord aufstellen – mit dem sechsten Sieg in Serie in Frankfurt.  (Helmut Anschütz und Walter Gleitze/gsd)

Sein Dreier ebnete 27 Sekunden vor Schluss den Weg zum Sieg: der BGer Javon Bess (li.) gegen Stephon Jelks (MBC).
Sein Dreier ebnete 27 Sekunden vor Schluss den Weg zum Sieg: der BGer Javon Bess (li.) gegen Stephon Jelks (MBC). © Hubert Jelinek/gsd

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