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Gegen Heidelberg und Crailsheim: Lokhalle lockt die Fans der BG Göttingen an

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Von: Helmut Anschütz

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Die bislang letzte große Basketball-Show in der Göttinger Lokhalle gab es beim Allstar-Day 2017. Anfang Februar spielt die BG nun zwei Mal hier.
Die bislang letzte große Basketball-Show in der Göttinger Lokhalle gab es beim Allstar-Day 2017. Anfang Februar spielt die BG nun zwei Mal hier. © Hubert Jelinek/gsd

Die beiden Spiele in der Lokhalle locken die Fans der BG Göttingen.

Göttingen – Wenn die Veilchen am 9. und 11. Februar gegen Heidelberg und Crailsheim in der Göttinger „Kult-Halle“ antreten, ist jeweils mit einer ausverkauften Arena zu rechnen, sagt jedenfalls BG-Geschäftsführer Frank Meinertshagen.

Die Zahlen

Anfang der Woche gab es für das Match gegen Crailsheim noch weniger Tickets zu bekommen als für die Partie gegen Heidelberg zwei Tage zuvor. Nur noch 198 Eintrittskarten waren für die Crailsheim-Begegnung noch zu erhalten, 877 für das Spiel gegen Heidelberg (Stand Mittwochnachmittag), das drei Ex-BGer in seinen Reihen hat: den früheren Göttinger Kapitän Akeem Vargas, Elias Lasisi und seit kurzem auch Bennet Hundt (zuletzt Oldenburg). Die Lokhalle hat ein etwas größeres Fassungsvermögen als die Sparkassen-Arena: Rund 3750 Plätze gibt es in dem Industrie-Denkmal, die S-Arena ist mit 3447 Plätzen angegeben.

Der Umzug

Das wird „ein Riesen-Aufwand“, sagt Meinertshagen. Und vor allem teuer! „Ein Spiel in der Lokhalle ist teurer als in der S-Arena“, so der Veilchen-Chef. Alles muss mit BG-Sponsor Spedition Zufall herübergeschafft werden: Die beiden Korbanlagen, das Parkett, die vielen LED-Banden, die gesamte Technik. „Wir sind dankbar, dass wir die Spedition haben“, sagt Meinertshagen. „Aber viele Kosten haben wir bei den beiden Spielen eben auch nur ein Mal.“

Der Rückblick

Im ersten Erstliga-Jahr nach dem Wiederaufstieg spielte die BG zuletzt in der Lokhalle. „Damals noch mit Khaled El-Amin“, erinnert sich der BG-Boss. Gegen Ulm und auch gegen Bamberg, dessen damaliger Trainer Andrea Trinchieri raus musste.

Die letzte Basketball-Veranstaltung im Kulttempel war der All-Star-Tag 2017. In Erinnerung bleibt die Lokhalle aber vor allem wegen des sensationellen EuroChallenge-Sieges am 2. Mai 2010 mit dem 83:75 gegen Krasnye Krylia Samara (Russland) unter Ex-Trainer John Patrick.

Neuer Spieler

Er ist nach wie vor ein Thema bei den Veilchen. „Bis Ende März können wir einen Spieler nachverpflichten“, sagt Meinertshagen. „Im April haben wir ja ein Hammer-Programm.“ Mindestens zehn Spiele stehen da auf dem Programm – das Chemnitz-Heimspiel ist zudem weiterhin nicht terminiert, was auch von den weiteren Chemnitzer FIBA Europe Cup-Terminen abhängt.

Meinertshagen sagt aber auch: „Wenn ich als Kassenwart gefragt werde, würde es keine Nachverpflichtung geben.“  (Helmut Anschütz/gsd)

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