Basketball-Bundesliga Frauen

Gegen Herne: Nächste schwere Aufgabe für BG 74 Göttingen

Korb im Blick: Göttingens Kristyna Brabencova (rechts), hier gegen Osnabrücks Emma Eichmeyer, war am Sonntag angeschlagen ins Spiel gegangen, gegen Herne ist sie aber wieder fit. Im Hintergrund Morgan Pullins.
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Korb im Blick: Göttingens Kristyna Brabencova (rechts), hier gegen Osnabrücks Emma Eichmeyer, war am Sonntag angeschlagen ins Spiel gegangen, gegen Herne ist sie aber wieder fit. Im Hintergrund Morgan Pullins.

Nach der deprimierenden 56:82-Niederlage der medical instinct Veilchen BG 74 Göttingen am vergangenen Sonntag gegen die GiroLive Panthers Osnabrück – kaum jemand wird sich an eine höhere Heimniederlage der Veilchen in den vergangenen Jahren erinnern können – steht nun eine weitere schwere Aufgabe für das Team von Trainer Goran Lojo an.

Göttingen – Im Nachholspiel trifft heute in der FKG-Halle um 19.30 Uhr auf den Tabellenvierten Herner TC, der bisher nur ein Spiel verloren hat und auswärts noch ungeschlagen ist. Diese Partie des vierten Spieltages wurde vor zweieinhalb Wochen aufgrund der Bombenentschärfung abgesagt, als die FKG-Halle für die evakuierten Einwohner als Unterkunft diente.

Zwar nehmen derzeit die Göttingerinnen den achten, also damit noch den letzten Playoff-Platz ein, aber sie trennen auch nur zwei Punkte von einem Abstiegsplatz. Und nun kommt ein Gegner, an die die BG 74 keine guten Erinnerungen hat, denn die vier letzten Aufeinandertreffen hatten die Westfälinnen, die in der Saison 2018/19 sowohl deutscher Meister als auch Pokalsieger waren, gewonnen.

Den Schwerpunkt müssen die Veilchen vor allem auf die treffsichere Laura Zolper, die 14,8 Punkte im Schnitt pro Spiel erzielt, die Serbin Kristina Topuzovic (14) und auf die US-amerikanische Centerin Nicole Enabosi (13,7) legen, sie in ihren Aktionsradien einzuschränken.

„Wir analysieren unsere Fehler aus dem letzten Spiel und wollen am Donnerstag eine bessere Leistung abrufen. Ich hoffe, dass uns alle Spielerinnen zur Verfügung stehen, aufgrund unseres kleinen Kaders erschweren die Verletzungen unsere Trainingseinheiten enorm“, sagt der BG 74-Coach und weist auf die derzeit personell dünne Decke hin. Gegen Osnabrück hatte Ruzica Dzankic, bei der die genaue Diagnose aufgrund ihrer Rückenprobleme noch immer aussteht, an allen Ecken und Enden gefehlt. Sie wird auch gegen Herne nicht zum Einsatz kommen können. Dafür ist die Tschechin Kristyna Brabencova, die noch gegen Osnabrück leicht angeschlagen ins Spiel gegangen war, so weit wieder fit. Von der US-Amerikanerin Morgan Pullins erhoffen sich die Veilchen gegenüber dem Osnabrück-Spiel eine Leistungssteigerung. Gegen die Panthers gelangen der Centerin lediglich fünf Punkte.

Ob es den Gastgeberinnen allerdings gelingt, gegen einen solch starken Gegner wie Herne die Niederlage im Niedersachsen-Derby gegen Osnabrück vergessen zu machen, dürfte ein äußerst schwieriges Unterfangen sein.  (wg/gsd)

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