BG gegen Würzburg: Ärgert Carter Ex-Bundestrainer Bauermann?

Zuletzt wieder immer mehr in den Blickpunkt gerückt: Göttingens Darius Carter, am Ball gegen Berlins Dennis Clifford (42) und Niles Giffey (rechts), knüpft an seine gute vergangene Saison an. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Würzburgs Trainer Dirk Bauermann und Göttingen – das hat in diesem Jahr eine besondere Bewandtnis. Am 6. Januar trat er mit den Mainfranken bei den Veilchen an und verlor 67:79. Es war das erste Spiel des ehemaligen Bundestrainers mit seinem neuen Klub, und Bauermann war nach seiner Auftaktniederlage in der S-Arena ziemlich geplättet, musste Anfang Januar den verdienten Sieg seines Trainerkollegen Johan Roijakkers und dessen Team anerkennen. Jetzt tritt Bauermann mit seinen Würzburgern am Samstag (18 Uhr) erneut bei den Göttingern an – gelingt ihm die Revanche?

Da wollen natürlich die BGer vor sein! Nach dem ersten Heimsieg gegen Jena und dem anschließenden ersten Auswärtssieg in Weißenfels sind die Lila-Weißen klar im Aufwind. Dazu hat neben dem zuletzt herausragenden Spielmacher Michael Stockton vor allem auch Darius Carter beigetragen. Neben Leon Williams und Joanic Grüttner ist er einer der nur drei Spieler, die aus der vergangenen Saison übrig blieben.

Nachdem Carter anfangs wegen Verletzungsproblemen noch nicht so präsent war, ist der 111 Kilo schwere und 2,01 m große Hüne zuletzt regelrecht „aufgetaut“. In der Anfangsphase des Spiels beim MBC legte Carter gleich mal drei Schmankerl hin, als er jeweils „Alley oops“ verwandelte, meist nach hohen Anspielen von Stockton, die Carter dann krachend im MBC-Korb versenkte. So etwas spricht für eine Menge Selbstvertrauen, das sich der US-Boy wieder angeeignet hat.

Benzing bekanntester Neuer

„Bauermann hat einen tiefen Kader zusammengestellt, der es in den Playoffs weit bringen kann“, sagt Roijakkers zum Spiel gegen Würzburg. Bekanntester Neuzugang der Mainfranken ist Robin Benzing. Der Nationalspieler ist mit im Schnitt 17,7 Punkten Vierter der BBL-Korbjägerliste; auf den Rängen elf und zwölf liegen im Übrigen die BGer Michael Stockton (15,0) und Brion Rush (14,7).

Des Weiteren hat Bauermann die Würzburger umgekrempelt. So sind auch der Litauer Vytenis Lipkevicius und Ryan Anderson neu, ebenso wie Abdul Gaddy und Cliff Hammonds. Mit Andrej Mangold spielt inzwischen auch ein Ex-BGer bei den Würzburgern. Nach dem einen starken Start sind sie inzwischen ins Stottern gekommen, verloren jeweils knapp in Braunschweig 71:73 und gegen Vizemeister Oldenburg 84:86.

Nach dem Würzburg-Match sind die BGer am kommenden Montag schon wieder gefordert. Um 19 Uhr ist Tip-off beim deutschen Euroleague-Starter Brose Bamberg, der Donnerstagabend bei Roter Stern Belgrad spielte und am Samstag nach Braunschweig muss. (haz/gsd-nh) Foto: nh

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