BG Göttingen stellt Lizenzantrag auch für die 2. Liga

+

Göttingen. April und März – das sind bei den Profi-Basketballklubs die Monate der Lizenanträge für die darauffolgende Saison.

So auch bei der BG Göttingen: Der aktuelle Bundesliga-Neunte beschäftigt sich momentan mit der Einreichung der Lizenzanträge. Der Plural ist hier wohlgewählt, denn die Veilchen haben derer zwei eingereicht – für die 1. Liga und auch für die 2. Liga!

Frank Meinertshagen

„Eigentlich brauchen wir den Antrag für die 2. Liga nicht“, meinte Frank Meinertshagen, Geschäftsführer der „Pro Basketball Göttingen GmbH“. „Aber wir haben es prophylaktisch gemacht, weil es nicht viel Arbeit war.“ Die Göttinger wollten sich aber für „den Fall der Fälle“ nicht vorwerfen lassen, den Antrag versäumt zu haben. Er musste bereits zum 31. März abgegeben werden. Der Lizenzantrag für die Bundesliga, in der der Klassenerhalt längst sicher ist, muss bis zum 15. April abgegeben werden. „Das machen wir gerade“, bestätigt Meinertshagen.

Zu erfüllende Kriterien sind dabei wieder der Finanzplan, die Personalstellen (u.a. die inzwischen zwei geforderten Jugend-Koordinatoren – bei der BG derzeit Dirk Altenbeck und Zeljko Sustersic), die spieltechnischen Einrichtungen und weitere Formalitäten.

Ein drängendes Thema bleibt indes die von der Basketball-Bundesliga GmbH (BBL) geforderte Trainingshalle. „Zur kommenden Saison ist sie noch ein Kann-Kriterium“, erläutert Meinertshagen. Heißt: Die Halle ist zur Saison 2015/16 noch nicht Vorschrift. Zur darauffolgenden Spielzeit allerdings schon!

Zurzeit eine Zwischenlösung

Aktuell gibt es eine Zwischenlösung. Mit dem Felix-Klein-Gymnasium und der GoeSF (Göttinger Sport- und Freizeit-GmbH) habe man abgesprochen, eine der beiden FKG-Hallen zu nutzen. Mit der Stadt sei er weiter im Gespräch. „Ich war bei allen Fraktionen der politischen Parteien“, sagt Meinertshagen. Zumindest diskutiert werde dabei der Neubau einer Trainingshalle. Dort würden dann unter anderem die Nachwuchsteams der BG (NBBL, JBBL, WNBL) trainieren, wodurch in anderen Hallen (S-Arena, FKG usw.) Zeit-Kapazitäten frei werden würden. „Der gesamte Sport würde von einer neuen Halle profitieren“, sagt Meinertshagen.

Die andere Möglichkeit wäre, eine bestehende Halle so in Form zu bringen, dass zum Beispiel der FC Bayern München ein ordnungsgemäßes Training abhalten kann, wenn er einen Tag vor einem Spiel bei der BG anreist. Das Thema Trainingshalle wird die BG weiter beschäftigen, weil es ein Ausschluss-Kriterium für den Lizenzantrag 2016/17 werden wird. (gsd)

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.