Frauen-Basketball

Göttingens Crowder und Dzankic ohne Punkte bei EM-Quali in Riga

Blick zum Korb: Nationalspielerin Jennifer Crowder (rechts), hier gegen Hannovers Teja Gorsic, gehört dem deutschen 14er-EM-Kader an.
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Blick zum Korb: Nationalspielerin Jennifer Crowder (rechts), hier gegen Hannovers Teja Gorsic, gehört dem deutschen 14er-EM-Kader an.

Derzeit findet unter anderem in der lettischen Hauptstadt Riga die EM-Qualifikation im Basketball der Frauen statt. Am letzten Spieltag der Gruppe I traf die deutsche Nationalmannschaft gestern auf Kroatien und verlor mit 66:80 (34:41).

Göttingen – Zum Abschluss müssen die Deutschen am kommenden Samstag noch gegen Gastgeber Lettland spielen, dessen gestriges Spiel gegen Nordmazedonien aus Sicherheitsgründen verlegt wurde.

Zum deutschen 14er-Kader gehört auch Jennifer Crowder von den flippo Baskets BG 74 Göttingen, bei denen auch Ruzica Dzankic, die für Kroatien aufläuft, spielt. Am Montag flog das Team mit Bundestrainer Walter Hopkins, einem 36-jährigen US-Amerikaner, ab Richtung Lettland. „Hier ist alles gut organisiert. Wir befinden uns in der Bubble, sind in Einzelzimmern untergebracht. Wir bekommen von den anderen Teams nicht sehr viel mit, jedes Team hat seine eigene Etage, und auch die Essenszeiten sind unterschiedlich“, erzählt die Tochter von Baskets-Geschäftsführer Richard Crowder. Das Hotel darf nur zu den Trainingszeiten und den Spielen verlassen werden. Schon vor der Anreise seien alle zweimal negativ getestet worden und auch nach der Ankunft gab’s einen weiteren Test auf Covid-19.

Neben Kroatien und Deutschland sind in der Gruppe I noch das Gastgeberland und Nordmazedonien. „Kroatien, Lettland und wir sind ziemlich ausgeglichen, da kann jeder jeden schlagen. Es wird wohl auf die Tagesform ankommen“, meinte die 24-jährige Jenny Crowder, die auf der Guard-Position spielt, noch vor der Begegnung gestern gegen Kroatien.

86:93 verlor das deutsche Team gegen die Kroatinnen, gewann aber gegen Lettland mit 73:67. Man habe, so Crowder, quasi im Kreis gewonnen und verloren, denn die Lettinnen gewannen das zweite Spiel gegen Kroatien mit 83:69, hatten aber das erste Spiel mit 65:83 verloren. Die jeweiligen Sieger der neun Gruppen und die fünf besten Zweitplatzierten qualifizieren sich neben den beiden gastgebenden Teams aus Frankreich und Spanien für die Europameisterschaft, die vom 17. bis 27. Juni mit 16 Teams stattfindet.

Im Spiel gegen Kroatien stand Crowder 9:34 Minuten auf dem Feld, erzielte jedoch keinen Korb, gab einen Assist und holte sich einen Defensivrebound. Allerdings hatte sie auch vier Ballverluste. Auch Crowders Göttinger Teamgefährtin Dzankic blieb gestern ohne Korb.

Das deutsche Team gewann zwar das erste (23:18) und das letzte Viertel (21:15), verlor aber das zweite und dritte Viertel deutlich mit 11:23 und 11:24. Nun muss morgen gegen Lettland gewonnen werden, um die kleine Chance auf die EM-Teilnahme zu wahren.   (Walter Gleitze/gsd)

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