Basketball

Göttinger 3x3-Teams beherrschen die Szenerie

Ballkontrolle: Bundesligaspieler Andrew Onwuegbuzie (re.) belegte mit seinem Team Rang vier.
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Ballkontrolle: Bundesligaspieler Andrew Onwuegbuzie (re.) belegte mit seinem Team Rang vier.

Heiß war bei der 3x3Germany-MEKB Tour auf dem Vorplatz des Göttinger Bahnhofs nicht nur das Wetter. Heiß her ging es auch bei den Spielen dieser noch recht jungen Sportart, die allerdings erstmals offizielle Disziplin bei den Olympischen Spielen in Tokio ist.

Göttingen – Die Szene beherrschten größtenteils einheimische Mannschaften. Dabei sahnten die Göttinger vor allem bei den männlichen U 18-Teams, in denen vielen Spieler Juniors der BG Göttingen in der NBBL aktiv sind, ab und belegten die ersten drei Plätze. Im Finale gewann das Team „run it up“ um Christopher Schultz mit 17:11 gegen die „Buckets and chill“. Den dritten Platz belegte hier das Team Allen.

Unglaublich spannend ging es bei den Frauen zu. Hatten die Ballers mit der deutschen Nationalspielerin und Spielmacherin beim Bundesligisten BG 74 Göttingen, Jennifer Crowder, ihrer Vereinskameradin Ruzica Dzankic, der Marburgerin Theresa Simon und Nationalspielerin Alina Jahnke das Team aus Antwerpen in der Gruppenphase noch mit 14:11 besiegt, unterlagen sie nun den Belgierinnen im Finale mit 11:20. Die Allstars Göttingen belegten mit der griechischen Nationalspielerin Vicki Karambatsa, den Zwillingen Annika und Meike Oevermann und Lena Wenke, die alle für die BG 74 Göttingen spielen, den dritten Platz und haben sich für die weiteren Turniere in dieser Serie qualifiziert, wie im Übrigen alle Teams von Platz eins bis vier.

„Uns macht diese Art, Basketball zu spielen, unheimlich viel Spaß“, meinte Lena Wenke. „Man kommt viel rum in Deutschland und Europa. Allerdings unterscheidet sich diese Art Basketball vom Basketball in der Halle“, betont Wenke.

Bei den Männern hatte das TeamG mit Andrew Onwuegbuzie, der beim Bundesligisten BG Göttingen spielt, Nick Boakye und Philipp Sprung, beide vom Regionalligisten ASC Göttingen und dem Ex-ASCer Steffen Teichert souverän die Gruppenphase mit drei Siegen in drei Spielen gestaltet und sich für das Halbfinale qualifiziert. Hier traf das TeamG auf Bielefeld. Die Entscheidung zu Ungunsten der Göttinger fiel bereits nach zwei Minuten, als Boakye verletzt ausschied. Da ein Team aus lediglich vier Spielern besteht, war eine Auswechslung nicht mehr möglich. Den Göttingern merkte man das kräftezehrende Turnier an, sie konnten nicht mehr gegen starke Bielefelder dagegenhalten, verloren 10:21 und belegten in der Endabrechnung Rang drei.  (Walter Gleitze/gsd)

Rang zwei: BG-Spielerin Jennifer Crowder (li.) verlor mit ihrem Team das Finale gegen Antwerpen.

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