Panthers Osnabrück zu Gast

Göttinger Basketballerinnen mit einigen Sorgen ins Niedersachsen-Duell

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Angeschlagen: Göttingens Jill Morton (rechts), hier gegen Hernes Matilda Claesson, hofft auf einen Einsatz. 

Mit personellen Sorgen gehen die flippo Baskets BG 74 Göttingen in das Spiel der Basketball-Bundesliga gegen Aufsteiger Panthers Osnabrück am Sonntag ab 16 Uhr in der FKG-Halle.

Spielmacherin Jennifer Crowder hatte in Marburg vorsichtshalber mit einer Gesichtsmaske gespielt, nachdem sie tags zuvor im Training einen Schlag auf die Nase erhalten hatte. Dass die Tochter von flippo Baskets-Geschäftsführer Richard Crowder dann aber nur wenig gespielt hatte., lag an einer Blockade im Rücken. Diese scheint aber inzwischen auskuriert, jedoch verspürt Jennifer Crowder noch Schmerzen, sodass hinter ihrem Einsatz ein Fragezeichen steht. Auch Jill Morton hat mit Rückenproblemen zu kämpfen, hofft aber, am Sonntag spielen zu können. Marika Fengkohl zwickt die Leiste.

Vor dem Hintergrund dieser angeschlagenen Spielerinnen sieht Richard Crowder die BG 74-Frauen nicht unbedingt in der Favoritenrolle, zumal Osnabrück beim Season Opening in Hannover gegen den amtierenden deutschen Meister und Pokalsieger nur denkbar knapp mit 73:75 verloren hat. Spätestens aber nach dem völlig überraschenden 72:69-Sieg des Neulings beim Rekordmeister TSV Wasserburg dürften Baskets-Trainer Goran Lojo und sein Team gewarnt sein, die Panthers, bei denen die Göttingerinnen am 30. November im Achtelfinale des DBBL-Pokals antreten müssen, zu unterschätzen.

Osnabrücks Trainer Mario Zurkowski hat einen sehr ausgeglichenen Kader, aus dem jedoch drei Spielerinnen herausragen – die beiden US-Amerikanerinnen Brittany Carter, die 1,85 m große Centerin Brianna Lee Rollerson und die niederländische Centerin Rowie Jongeling. Rollerson hat bisher im Schnitt pro Spiel 18 Punkte erzielt und sich herausragende 9,2 Rebounds geangelt. Carter bringt es auf 14,4 Punkte und vier Rebounds pro Partie. Jongeling schafft 10,2 Punkte und ebenfalls überragende 10,4 Rebounds pro Partie.

Nach der Vertragsauflösung mit Alissa Pierce fehlt Coach Lojo ein wichtiger „Backup“, sodass die anderen Spielerinnen noch mehr Verantwortung als bisher übernehmen müssen. Lojo wünscht sich, dass „unsere Fans die Halle vollmachen und uns unterstützen.“wg/gsd

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