Basketball-Bundesliga Frauen

Große Hoffnung auf eine gute Saison bei den BG-Ladies 

+
Das Frauen-Bundesliga-Team 2019/20 der flippo Baskets BG 74 Göttingen: Hinten von links: Trainer Goran Lojo, Alissa Pierce, Jill Morton, Vasiliki Karambatsa, Megan Mullings, Ivana Blazevic, Cayla McMorris. Vorne von links: Jennifer Crowder, Fenja Keune, Annika Oevermann, Sandra Azinovic, Alina Jahnke, Meike Oevermann, Marika Fengkohl. 

Göttingen – Große Vorfreude bei den Göttinger BG 74-Frauen auf die dritte Saison in Folge in der Basketball-Bundesliga! Am Samstag starten die flippo Baskets schon um elf Uhr beim „Season-Opening“ in Hannover gegen Aufsteiger und Erstliga-Rückkehrer USC Heidelberg.

Der siebte Platz in der vergangenen Spielzeit weckt Hoffnungen, sagt Baskets-Geschäftsführer Richard Crow- der. Ebenso die gute „Pre-Season“ mit vielen guten und auch erfolgreichen Tests. „Aber die bedeuten nichts“, weiß Crowder, dessen Team wie in der vergangenen Serie mit einem Etat von etwa 220 000 Euro startet. Das ist im Budget-Ranking untere Tabellenhälfte.

Personell war der Umbruch so groß wie lange nicht mehr: Zehn neue Spielerinnen sind im Kader vom serbischen Trainer Goran Lojo (43), der letzte Saison schon inoffiziell aushalf und nun offiziell Chefcoach ist. Nur Crowders Tochter Jennifer, Alissa Pierce, Viki Karambatsa und Fenja Keune blieben. Stammspielerinnen wie Verdine Warner und Theresa Simon gingen. Neu sind alle fünf Ausländer-Positionen, die Crowder zuletzt schon lobte. Megan Mullings sei ein „Volltreffer“. Sie kommt wie Cayla McMorris und Jill Morton, die die verletzte Litauerin Laurita Jurciute ersetzt, aus den USA. Bei Ivana Blazevic (Kroatien) und Sandra Azinovic (Bosnien-Herzegowina) ließ Lojo wohl seine Beziehungen in seine Heimat spielen. „Alle Neuen haben sich bis jetzt bewährt“, würdigt Crowder, der die Baskets weiter zusammen mit Co-Geschäftsführer Roland Emme-Weiß leitet, das neue Import-Quintett.

„Auch die Team-Chemie ist schon gut“, sagt er weiter. Die mehrtägigen Auslandsreisen nach Italien und Tschechien zu Testspielen haben dazu sicher beigetragen. „Wir sind viel gereist, das schweißt zusammen.“

Auch mit Coach Goran Lojo scheint die BG 74 einen guten Griff getan zu haben. „Er ist sehr kommunikativ“, berichtet Crowder, der unverhohlen davon spricht, wieder die Playoffs zu erreichen: „Die sind eigentlich zwingend.“

Gegen Auftaktgegner Heidelberg gewann die BG 74 beim Testturnier in Nördlingen 88:62. Megan Mullings kam dabei auf ein ganz seltenes „Triple-Double“ (drei zweistellige Statistik-Werte). Das dürfte in Hannover weitaus schwieriger werden.  gsd

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.