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Heidelberg und Würzburg: BG Göttingen vor zwei wichtigen Heimspielen

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Doppelt vertauschte Rollen: Der Ex-Göttinger und inzwischen von Gießen nach Heidelberg gewechselte Kyan Anderson (am Ball) gegen Göttingens Ex-Gießener Stephen Brown. Das
Doppelt vertauschte Rollen: Der Ex-Göttinger und inzwischen von Gießen nach Heidelberg gewechselte Kyan Anderson (am Ball) gegen Göttingens Ex-Gießener Stephen Brown. Das © Hubert Jelinek/gsd

Nach der ebenso unnötigen wie überflüssigen 85:86-Niederlage in Oldenburg kann sich Basketball-Bundesligist BG Göttingen in zwei aufeinanderfolgenden Heimspielen gleich wieder schadlos halten.

Göttingen – Am (heutigen) Mittwoch geht es ab 20.30 Uhr in der S-Arena im ersten von drei anstehenden Nachholspielen gegen die MLP Academics Heidelberg, am kommenden Sonntag (15 Uhr) ist dann s.

Oliver Würzburg zum letzten Mal unter dessen Sponsoren-Beinamen zu Gast.

. BG-Termine: Zwei wichtige Heimspiele also auf dem Weg zum großen Klub-Ziel, das da Playoffs heißt, wie von allen Verantwortlichen unverblümt bestätigt wird. Und zudem sofort die Chance, die Scharte von Oldenburg wieder auszuwetzen. Im April folgen weitere zwei „englische Wochen“ mit den Spielen in Braunschweig (3. April), gegen Frankfurt (6. April, Nachholspiel zwei), gegen Hamburg (10. April), in Bamberg (13. April)) und gegen Berlin (Ostersonntag). Immer noch nicht terminiert ist das dritte Nachholspiel in Crailsheim.

. Das Wiedersehen: Inzwischen in Heidelberg gelandet ist der Ex-BGer Kyan Anderson, der in der vorletzten Saison einer der Leistungsträger der Veilchen war. Dann führte ihn sein Weg nach Ungarn (Szombathely), ehe er in Gießen anheuerte, wo er jedoch offenbar nicht glücklich wurde. So wechselte Anderson im Februar zu den „Akademikern“ nach Heidelberg, trägt statt der angestammten Nummer 5 die 55. Punkteausbeute bislang: 7,7 pro Spiel (noch aus Gießener Zeiten). Bisher spielte Anderson zwei Mal für Heidelberg.

. Der Gegner: Heidelberg sorgte als Aufsteiger zu Saisonbeginn für Furore, startete mit vier Siegen in den ersten fünf Partien. Dieser erste Glanz ist aber inzwischen verblichen. Das Team von Trainer Branislav („Frenkie“) Ignjatovic ist derzeit im Kampf um den Klassenerhalt noch nicht aus dem Schneider. Angeführt wird das Team von seiner Top-Five mit Brekkott Chapman (14,1 Punkte), Rob Lowery (14,0), Jordan Geist (12,5), Kelvin Martin (10,3) und dem 34-jährigen Urgestein Shyron Ely (10,0). Danach klafft nach unten schon eine große Punkte-Lücke. Am vergangenen Wochenende verlor Heidelberg hoch mit 77:97 in Würzburg.

. Das Hinspiel gewann die BG mit 96:80. „Da haben wir im zweiten Viertel sehr stark gespielt“, erinnert sich Coach Moors. Mit 32:12 entschied die BG es für sich – Viertel drei (18:20) und vier (23:26) gingen sogar verloren. Chapman erzielte 26 Zähler für das Rhein-Neckar-Team, für die BG scorten sechs Spieler zweistellig: An der Spitze Jake Toolson (19), Kamar Baldwin und Harper Kamp (je 15).

. Das BG-Personal: Kamp fehlt nach wie vor. Ob der in Oldenburg schwer gestürzte Norweger Harald Frey auflaufen kann, ist offen. Moors: „Wir müssen Mittwoch abwarten, aber ich glaube, dass er spielen kann.“  (haz/gsd)

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