Basketball

Heimsieg für Göttinger BG-Ladies mit Verspätung

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Unglückliches Heim-Debüt: US-Neuzugang Cori Coleman (rechts) beim Korbleger. Doch die New Yorkerin hatte bei vielen Aktionen kein Fortune. Links Verdine Warner.  

Göttingen. Eine geschlagene Stunde mussten die Fans der Flippo Baskets BG 74 warten, ehe die Partie gegen die SV Halle Lions starten konnte. Einer der beiden Schiedsrichter steckte im A 7-Stau. Am Ende kamen die Veilchen-Ladies im einzigen Heim-Test gegen den Bundesliga-Absteiger aus Halle zu einem knappen 58:54 (37:22)-Sieg.

Nach einer guten ersten Halbzeit schwand beim Göttinger Erstligisten nach der Pause die Konzentration, sodass die Gäste kurz vor Schluss sogar ausglichen (53:53).

„Wir haben 25 Minuten das gezeigt, was wir wollten“, fasste Baskets-Coach Giannis Koukos zusammen. Unübersehbar waren aber auch noch die Baustellen im Göttinger Spiel wie zum Beispiel die noch mangelnde Abstimmung und die viel zu vielen Ballverluste (24).

Im Blickpunkt standen natürlich die drei Neuzugänge. Eleni Kyratzi, Neuzugang Nummer vier, fehlte wegen einer Meniskus-Verletzung. Geschätzte Pause: Circa sechs Wochen. Bitter in der Vorbereitung. Die weiteren Neuen: • Theresa Simon fiel am meisten auf – positiv! Sehr agil, starker Antritt, sehr aggressiv. „Ich habe es genossen, das hat viel Spaß gemacht. Wir waren erst dominant, haben dann nachgelassen“, meinte sie vor versammelter, aus Wolfenbüttel angereister Familie und Freund Philipp Sprung (Ex-BG, jetzt ASC). • Klaudia Grudzien agierte kraftvoll, wie man sie kennt. Sie braucht nach zwei Kreuzbandrissen noch Zeit. „Sie wird langsam in den Rhythmus kommen“, so Co-Trainer Matthias Haller. „Schön, wieder hier zu spielen“, meinte sie selbst. „In der zweiten Halbzeit haben wir die Spannung verloren. Wir müssen noch viel arbeiten.“ • Cori Colemanhat ein unglückliches Heim-Debüt. Erst spielte sie unauffällig, dann steigerte sich die New Yorkerin. Hat kurz schnelle ´Bewegungen drauf, ist wendig. Haller: „Sie hat noch mehr Potenzial, hat aber gut in der Defensive gespielt. Vom Scoring her war das ihr bisher schlechtestes Spiel.“

So rückten zwei bisherige Kräfte in den Fokus: Jenny Crowder trieb die BG 74 in der ersten Hälfte unermüdlich an, hatte am Ende ebenso 17 Punkte gescort wie Centerin Verdine Warner, die nach vier Sekunden die Führung besorgte und am Ende 15 Rebounds geholt hatte – so kennt man die Freundin vom Ex-BGer Selim Mulic.

So war der einzige Heim-Test letztlich zwiespältig. Gut angefangen, dann abgebaut – das sahen auch die 250 Fans der zuhause letztmals in lila spielenden BG-Ladies. Nach dem neuen Motto „aus Lila wird grün“ spielt man künftig zuhause in Weiß (mit Lila und Grün) und auswärts in Grün (mit Lila). Neue Farben-Lehre!

Flippo Baskets BG 74:Keune, Pierce, Simon 7, Crowder 17, Karambatsa 2, Dobroniak 2, Nguyen 5/1 Dreier, Coleman 6, Grudzien, Lücken 2, Warner 17. (haz/gsd)

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