BG heiß auf „Feuervögel“: Göttingen am Sonntag in Hagen

Gemeinsam sind wir stark! Der Ex-Hagener Dominik Spohr (li.), David Godbold (Mitte) und Alex Ruoff (re.) helfen Robert Kulawick wieder auf die Füße. Die BG spielt am Sonntag bei Phoenix. Foto: Jelinek

Göttingen. Nach einem Wochenende Spielpause starten die Basketballprofis der BG Göttingen ausgeruht in ihr siebtes Bundesliga-Auswärtsspiel.

Von bislang sechs haben sie vier gewonnen, was am Sonntag zur ungewohnten Zeit um 20.15 Uhr (live auf Sport1 und im BBL-TV) bei Phoenix Hagen Appetit auf mehr macht. Veilchen-Coach Johan Roijakkers warnt allerdings vor der bisher schwachen Heimbilanz der Westfalen: Sechs Heimspiele, sechs Pleiten! Die Göttinger wollen nicht das erste Team sein, das Hagen als Verlierer verlässt.

Erstmals in einem Erstliga-Spiel mit Göttingen kehrt Dominik Spohr an seine frühere Wirkungsstätte zurück. Vor seinen Engagements bei der BG und in Gießen verdiente er sich seine ersten Meriten bei Phoenix. Erfreulich auch, dass Khalid El-Amin wieder gesund und fit ist. „Alles o.k. mit ihm“, sagt Roijakkers gestern. Dem drittbesten Vorlagengeber der BBL (6,3 pro Spiel) tat das spielfreie Wochenende gut, seine gute Form ist in Hagen mehr denn je gefragt.

Westfalen mit Neuzugang

Die altehrwürdige Ischelandhalle (jetzt Enervie-Arena) kennen die Göttinger von den Vorbereitungsturnieren (Krombacher Challenge) aus den vergangenen beiden Jahren. Jetzt steigt dort ihr erstes Punktspiel beim Team von Trainer Ingo Freyer. Wie die Veilchen sind auch die „Feuervögel“ finanziell nicht auf Rosen gebettet. So machten die Hagener über Wochen aus wirtschaftlichen Gründen nicht von der Möglichkeit Gebrauch, sechs Amerikaner zu verpflichten. Erst jetzt kam in dieser Woche mit Dino Gregory der sechste US-Boy dazu (HNA berichtete). Die Westfalen holten ihn aus Stettin zurück, nachdem die Polen ihn zunächst nicht gehen lassen wollten. Er ersetzt Ray Turner, den Hagen aus Verletzungsgründen doch nicht verpflichtete. Gregory bestreitet gegen die BG sein erstes Spiel, wobei abzuwarten bleibt, inwieweit er nach nur wenigen Trainingseinheiten schon wieder integriert ist.

Ihre Aktivposten haben die Hagener in Keith Ramsey (15,9 Punkte pro Spiel), David Bell (15,8) und Fred Nixon (15,6), die in der Korbjägerliste die Plätze sieben, acht und neun belegen – auch dank ihrer Gefährlichkeit von der Dreierlinie. Alex Ruoff (13,5) und Raymar Morgan (13,3) stehen ihnen als beste BG-Werfer gegenüber. Zweistellig punkteten auch El-Amin (12,9) und Harper Kamp (11,4).

Bekannt sind die Hagener für ihr schnelles, offensiv ausgerichtetes Spiel, was sich in fast 85 Punkten pro Spiel dokumentiert. Die BG wirft im Schnitt „nur“ 78,36 Zähler.

Bei einer Göttinger Niederlage können die Konkurrenten bei eigenen Siegen in der Tabelle zur BG aufschließen. Allein schon deshalb ist am Sonntag verlieren verboten! 

Gestern trainierte die BG erstmals in der Lokhalle, in der die nächsten drei Heimspiele gegen Ulm, Bamberg und Oldenburg ausgetragen werden. Die Vorfreude steigt! (haz/gsd)

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.