Basketball-Bundesliga: BG braucht gegen Alba Berlin einen Sieg für die Playoffs

Heute letztes Saison-Heimspiel?

Mann, ist das ein Brocken! Miroslav Raduljica (l., hier im März 2010 im EuroChallenge-Spiel gegen den Ex-BGer Chris Oliver) verstärkt Göttingens heutigen Gegner Alba Berlin mit seinen 120 Kilo. Foto: Jelinek

Göttingen. Es ist DAS Spiel schlechthin: Für die BG Göttingen, weil sie unbedingt einen Sieg im Kampf um die Play-off-Qualifikation braucht. Und natürlich auch für Taylor Rochestie. Der Veilchen-Spielmacher der vergangenen Saison kehrt heute (19.30 Uhr, Lokhalle) an seine ehemalige Wirkungsstätte zurück.

„Ich freue mich riesig auf das Spiel in Göttingen“, berichten Berliner Zeitungen über den Mann, der heute Abend im Mittelpunkt stehen wird. In Südniedersachsen ging sein steiler Aufwärtstrend los - jetzt setzt ihn Rochestie nach der Zwischenstation Galatasaray Istanbul zunächst in Berlin fort. Wo er noch enden wird? Offen!

Seit seinem Wechsel spielte Rochestie neunmal für Alba, stand dabei rund 26,5 Minuten auf dem Feld und markierte 12,3 Punkte im Schnitt, traf neun von 25 Dreiern.

14 Spiele für Alba absolvierte Heiko Schaffartzik für die Berliner, den Alba zunächst für die zuvor vermeintlich zu schwach besetzte Spielmacher-Position holte. Derzeitige Einsatzzeit des Nationalspielers: Nur 7:45 Minuten.

Auch neu im Kader des Teams des ebenfalls neuen Trainers Muli Katzurin (aus Israel), der den unnahbaren Luka Pavicevic ablöste, ist Miroslav Raduljica. Ein Wechsel mit Hintergrund, denn der Serbe spielte im März 2010 mit FMP Belgrad im EuroChallenge-Viertelfinale bei der BG in der Lokhalle. Der 2,13 m-Center (120 kg) kam vom türkischen Topklub Efes Pilsen Istanbul nach Berlin.

Rochestie, Schaffartzik, Raduljica - nur drei starke Akteure aus dem Berliner Star-Ensemble. Die weiteren sind noch geläufig: Derrick Allen (15,6 Punkte pro Spiel), Julius Jenkins (Ø 14,0), Bryce Taylor, Imanuel („I-Mac“) McElroy, Alt-Center Patrick Femerling sowie die starken jungen Deutschen Sven Schultze und Lucca Staiger.

„Der hat ja bei uns schon mal verloren...“

bg-Chef Marc Franz über berlins Neuzugang Miroslav raduljica

„Die sind verdammt gut“, nötigen die Berliner BG-Coach John Patrick gehörigen Respekt ab. „Das wird ganz schwierig. auch weil sie auf der Pointguard-Position sehr schnell sind - das ist ja nicht gerade unsere Stärke...“ Nach dem 56:52 in Tübingen und der 450 km-Rückfahrt gab Patrick seinem Team am Montag frei. Er selbst studierte DVDs von Alba, um John Little & Co. auf Alba einzustellen.

Übrigens: Heute gibt die BBL die Wahl zum „Trainer des Jahres“ bekannt. So viel sickerte schon durch: Patrick (2009 und 2010 jeweils Sieger) ist es diesmal nicht. (haz/gsd)

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