Basketball-Bundesliga Männer

Hundt und Allen machen der BG Göttingen Hoffnung

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Einer der Hoffnungsträger bei den Veilchen: Göttingens Rastamann-Neuzugang Terry Allen (rechts) gegen Braunschweigs Ex-BGer Scott Eatherton. 

Göttingen – Mit gesenkten Köpfen schlichen die Spieler der BG Göttingen am vergangenen Samstagabend nach der 75:90-Schlappe in Würzburg über den Hallenvorplatz zum Mannschaftsbus. Nach gutem Beginn wurden sie von der Offensive der Unterfranken und besonders von deren Topscorer Jordan Hulls (24 Punkte) abgekocht. Lichtblicke waren eher rar gesät bei den Veilchen.

Zum Beispiel Terry Allen. Der vom israelischen Klub Ironi Nahariya gekommene Rastaman hatte in der s.Oliver-Arena eine starke erste Viertelstunde, scorte 15 seiner insgesamt 21 Zähler. Zum zweiten Mal war er damit der Topscorer der Göttinger. Schon im Auftaktspiel gegen Braunschweig hatte der Neue mit der Nummer 25 mit 20 Punkten die meisten erzielt. In Frankfurt war er danach etwas abgetaucht, kam im Pokal bei den Skyliners nur auf fünf Zähler.

Zum Beispiel Bennet Hundt.Erst 21 Jahre alt - und schon so kess! Der Berliner, der von Pro B-Ligist Lok Bernau zur BG stieß, hat in den Augen vieler derzeit sogar Vorteile auf der Spielmacher-Position gegenüber Kyan Anderson. Steht der 1,80 m-„Zwerg“ auf dem Feld, rückt Anderson auf die „2“ (Position „Shooting Guard“) und Hundt sagt, wo es langgeht. Das Positive dabei: Hundt rechtfertigt das Vertrauen, das ihm Coach Johan Roijakkers schenkt.

Die bisherige Statistik von Hundt, der im Programm vom Topteam Alba Berlin schon wichtige Erfahrung sammelte, ist für einen Youngster außergewöhnlich: 29:36 Minuten gegen Braunschweig mit 18 Punkten, 34:10 Minuten und 16 Zähler in Frankfurt, 33:58 Minuten mit 10 Punkten und starken 14(!) Assists in Würzburg. Wohlgemerkt: Der Jungspund kommt aus der 3. Liga und mischt die BG-Kontrahenten in der 1. Liga auf.

Auch Kyan Anderson scheint auf dem aufsteigenden Ast zu sein. Nach teils sehr durchwachsenen Testspielen wächst der Ex-Bayreuther in die Rolle hinein, die Roijakkers von ihm erhofft und auch erwartet. Zudem präsentierte sich ebenso Darius Carter wieder in besserer Verfassung. Vier Hoffnungsträger – auch fürs nächste Heimspiel gegen Vechta am kommenden Sonntag (15 Uhr, Sport 1).haz/gsd-nh Foto: H. JELINEK/NH

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