2. Basketball-Bundesliga: Veilchen Ladies erwarten Grünberg schon um 14 Uhr

Jetzt geht’s um Platz eins

Wiedersehen mit dem ehemaligen Team: Jennifer Crowder (am Ball), hier in der vergangenen Saison gegen Wolfenbüttels Anna Sprenger, kommt mit Grünberg zurück in ihre Heimat. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Für die BG 74 Veilchen Ladies geht es in den drei letzten Spielen der Hauptrunde in der 2. Basketball-Bundesliga darum, sich für die Playoffs bestmöglich zu positionieren, am besten diese Hauptrunde als Spitzenreiter abzuschließen. Die Chancen hierfür stehen sehr gut, deutlich besser als für den punktgleichen Zweitplazierten, die Giro Panthers Osnabrück.

Zum einen haben die Göttingerinnen den direkten Vergleich gegen die Panthers gewonnen. Und auch das Restprogramm scheint für die Veilchen Ladies zu sprechen, die am Sonntag um 14 Uhr in der Sporthalle am FKG die Bender Baskets Grünberg erwarten, eine Woche später die TG Neuss und am letzten Spieltag beim TK Hannover spielen. Osnabrück ist heute Gastgeber der TG Neuss, die noch um einen Playoff-Platz kämpft, erwartet morgen in einer vom letzten Spieltag vorgezogenen Partie TuS Lichterfelde und muss in einer Woche beim Dritten Wolfpack Wolfenbüttel antreten, das auch noch Chancen auf Rang eins hat.

Hinspiel deutlich an die BG 74

„Wir haben zwar im Hinspiel gegen das mit stärkster Aufstellung angetretene Team der Bender Baskets mit 72:49 gewonnen. Aber diese Mannschaft ist nicht zu unterschätzen. Wenn die einen Lauf haben, können sie gegen jeden in der Liga gewinnen“, warnt BG 74-Trainer Ondrej Sykora vor Überheblichkeit gegenüber dem Tabellenachten. Gleichwohl ist sein Team klarer Favorit, und es ist kaum anzunehmen, dass die BG 74 nicht hochkonzentriert in diese Begegnung geht.

Vorteil der Veilchen ist, dass sie schon länger keinen verletzungsbedingten Ausfall zu beklagen haben, alle Leistungsträgerinnen seit Wochen auf hohem Level spielen. So verwundert es nicht, wenn Sykora selbstbewusst sagt: „Wir wollen jetzt auch Erster werden.“ Allerdings verknüpft er daran auch eine Bedingung: „Das geht nur mit den Fans.“

Crowder mit Doppellizenz

Ein Wiedersehen in ihrer Heimat und ihrem ehemaligen Club feiert Jennifer Crowder. Die Tochter des Geschäftsführer der Veilchen Ladies, Richard Crowder, wechselte vor dieser Saison zum Erstligisten BC Pharmaserv Marburg, spielt aber auch mit einer Doppellizenz für die Grünbergerinnen. Da Marburg bereits heute spielt, geht Sykora davon aus, dass Crowder auch gegen Göttingen dabei ist. Dies dürfte auch auf Nationalspielerin Finja Schaake zutreffen. Sie ist mit 12,4 Punkten im Schnitt pro Spiel erfolgreichste Grünbergerin. (wg/gsd)

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