Basketball-Bundesliga: BG Göttingen mit 2:8 Punkten zum Auswärtssspiel nach Gießen

Jetzt schon ein Kellerduell

Wie bestellt und nicht abgeholt: Der eigentliche Hintergrund dieses Fotos war aber die Kunstpause für die BG und Trier, die vor der zweiten Halbzeit wegen eines Computer-Fehlers entstand. 2 Fotos:zje

Göttingen. Dass diese fünfte Saison in der Basketball-Bundesliga schwer werden und es nur darum gehen würde, den Klassenerhalt zu schaffen, haben die Verantwortlichen um „starting five GmbH“-Geschäftsführer Marc Franz vor Beginn der neuen Punktrunde immer wieder betont.

Dass es aber auch derart grausame erste 20 Minuten wie im dritten Heimspiel gegen Trier geben würde - damit dürften auch Franz & Co. kaum gerechnet haben.

Während die Fans in der S-Arena den schlechten Auftritt vor der Pause mit Raunen quittierten, ließen sie nach dem Wechsel nicht nach im Anfeuern - nur für tolle Unterstützung des eigenen Teams gibt"s eben keine Punkte. Zwar sind die derzeit 2:8-Zähler letztlich wohl „nur“ ein Spiel hinter einer realistischen Rechnung (4:6) zurück. Doch dadurch rutschten die Veilchen nun wohl vorerst in den Tabellenkeller ab. An Platz acht und die damit verbundenen Playoffs zu denken, kann man sich vorerst abschminken.

Unerfahrenheit keine Ausrede

„Das war natürlich alles andere als das, was wir uns vorgenommen haben“, meinte Sportdirektor Jan Schiecke gestern. Als Knackpunkt der Demontage machte er das Umschalten vom Angriff in die Verteidigung aus. „Triers schnelle Dinger mit Pass über das gesamte Feld unter unseren Korb dürfen nicht passieren“, erklärte Schiecke weiter.

Gleichwohl verwies er aber darauf, dass die Unerfahrenheit der neuen BG-Spieler keine Ausrede sein kann. Die zweite Hälfte habe indes gezeigt, wie man gegen eine Mannschaft wie Trier verteidigen muss. Und da tat sich vor allem Marco Grimaldi (28) positiv hervor. „Marco ist ein erfahrener Spieler, der weiß, dass ein Spiel nicht nur aus einer Halbzeit besteht, sondern dass auch große Rückstände gerade im Basketball noch aufzuholen sind“, meinte Schiecke. Das unterscheidet Grimaldi zweifellos vom 23-jährigen Spieler wie Louis Dale. Der erzielte zwar 13 Punkte, doch waren die BGer drauf und dran, noch etwas reißen zu können, verfiel der Spielmacher in unverständliche Hektik, wollte häufig mit dem Kopf durch die Wand.

Nun steht den BGern am kommenden Samstag (20 Uhr) das erste Kellerduell bevor, auch wenn man das bei den Veilchen nicht gern hört. In Gießen tritt der Viertletzte Göttingen beim Drittletzten aus Hessen an.

Weitere Vernehmungen

Weiter nichts Neues gab es gestern im „Fall Sykes“, gegen den die Polizei wegen Körperverletzung ermittelt. Aus der Pressestelle der Polizei Göttingen verlautete lediglich, dass noch immer nicht alle Zeugen vernommen worden seien. (gsd)

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