Basketball: Gegen Kiew klärt sich in Braunschweig der Gegner - Sevilla oder Treviso?

BG jubelt über Viertelfinale

+
Die Feier-Biester in Frankreich: Unter den Triumph-Bannern von Le Mans Sarthe Basket feiert das Team der BG Göttingen den Einzug in Eurocup-Viertelfinale. Mit den Fingern zeigen die Spieler stolz an: „Wir sind unter den letzten Acht!“

Le Mans. Solche Fotos wie oben sieht man doch am liebsten: Die Göttinger Basketballer in Feierlaune nach dem tollen 83:77-Sieg bei Le Mans Sarthe Basket und der daraus resultierenden vorzeitigen Qualifikation für das Eurocup-Viertelfinale am 23. und 30. März!

Sie haben es tatsächlich geschafft – schon wieder bleibt festzuhalten. Denn die Veilchen haben nach dem EuroChallenge-Titel vom 2. Mai 2010 ein weiteres Erfolgs-Kapitel geschrieben, einen „weiteren Meilenstein in der Clubhistorie“ gesetzt, wie die BG in ihrer Pressemitteilung über sich selbst schreibt.

Mit den Fingern zeigten Kapitän John Little & Co. die „Acht“ an: Das sollte bedeuten, dass die BG in die Runde der letzten acht Teams eingezogen ist, was wiederum bedeutet: Sie hat schon wieder 24 Mannschaften aus dem 32-er-Wettbewerb hinter sich gelassen. Ein triumphaler Erfolg!

Oder: „Ein großer Sieg!“, wie Trainer John Patrick nach dem Coup von Le Mans vor Stolz platzend festhielt. Übrigens liegen der BG französische Teams: Es war der dritte Auswärtssieg in der „Grande Nation“ (Gravelines, Lyon und jetzt Le Mans; dazu zuhause der EuroChallenge-Halbfinalsieg gegen Roanne).

Und so kam der Triumph in der „Antares Arena“ zustanden: Le Mans hatte den besseren Start, führte 11:6. Aber die BGer trafen gut von der Dreierlinie: Je dreimal im ersten und zweiten Viertel, je zweimal im dritten und vierten. Nach 25 Minuten lagen sie 57:46 vorn. Doch die Abwehr hielt stand trotz Le Mans’ Ausgleich zum 67:67 (34.). Stark: Die BG hatte danach Nerven wie Drahtseile. Robert Kulawicks einziger, aber wichtiger Dreier zur 77:70-Führung gab den letzten Schub zum Sieg.

„Wir sind noch nicht fertig im Eurocup!“

Trainer John Patrick

„Wir haben mit viel Herz gespielt“, waren Trainer John Patrick und BG-Chef Marc Franz einer Meinung. „Wir haben hart das Brett von Le Mans attackiert und super gekämpft“, strahlte Franz. „Das war einfach geil!“

Für Patrick war Michael Meeks der „Man of the Match“. Der Oldie, der gestern 39 Jahre jung wurde, war „der X-Faktor“, so der Coach. Er hat Fouls gezogen, Bälle geklaut und Vorlagen geliefert. Und im Zusammenspiel mit „Big Man“ Jason Boone stellte er Le Mans’ brasilianischen National-Center Joao Batista kalt.

Und wie geht´s nun weiter? Die BG, das letzte deutsche Team im Europapokal, braucht am kommenden Dienstag (20 Uhr) in Braunschweig Zwischenrunden-Sieg Nummer 5 gegen Kiew, um Erster zu werden. Dann wären die Ukrainer raus. Und Saloniki (besserer Vergleich gegen Kiew) bei einem Sieg gegen Le Mans im Viertelfinale!

Der BG-Gegner klärt sich in Gruppe L: Sevilla (einziges unbesiegtes Team) oder Treviso (Final-Four-Gastgeber)? Die Italiener müssen gegen Sevilla mit 12 Punkten siegen, um Erster zu werden. Für BG lautet nun die Frage: Olé España oder ciao Italia? (haz/wg-gsd)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.