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Kann die BG Göttingen gegen Bayreuth nachlegen?

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Bekanntes Flugobjekt: Göttingens Till Pape (rechts) und Bambergs Nationalspieler Christian Sengfelder rudern mit den Armen und hoffen, an den Ball zu kommen.
Bekanntes Flugobjekt: Göttingens Till Pape (rechts) und Bambergs Nationalspieler Christian Sengfelder rudern mit den Armen und hoffen, an den Ball zu kommen. © Hubert Jelinek/gsd

Der 95:79-Sieg gegen Bamberg am vergangenen Samstag ist eine gute Basis für den Trend nach oben gewesen.

Göttingen – Am Donnerstag (19 Uhr) will Basketball-Bundesligist BG Göttingen den nächsten Schritt unternehmen, um unter den Top 8 und damit auf den Playoff-Plätzen zu bleiben. Zu Gast in der S-Arena ist im letzten Heimspiel 2022 mit medi Bayreuth das zweite fränkische Team in Folge.

Die Partie gegen Bayreuth ist vom 18. Spieltag vorgezogen, weil zu diesem Zeitpunkt das BG-Domizil wegen der Bomben-Beseitigung gesperrt ist.

„Bayreuth ist viel stärker, als es die Tabelle zeigt“, warnt BG-Assistenztrainer Olivier Foucart. „Sie waren im Prinzip in jedem Spiel wettbewerbsfähig.“ Sieht sein Chef Roel Moors genauso: „Sie spielen defensiv okay, haben lange Zeit immer mitgespielt, dann aber noch verloren. Aber solche Spiele wie gegen Bayreuth müssen wir gewinnen“, sagt Moors – mit dem Zusatz: Wenn man eben unter den ersten acht Mannschaften bleiben will, dem erklärten Ziel der Veilchen trotz aller (Hallen-)Widrigkeiten. Aus dem Bamberg-Match hat Moors noch eine nicht unwichtige Erkenntnis gezogen: „Auch mit vielen Fehlern kann man ein Spiel gewinnen.“

Die sollten den Veilchen gegen Bayreuth um Kapitän und „Urgestein“ Bastian Doreth besser nicht unterlaufen – auch wenn das Team von Coach Lars Masell (lange „Co“ unter Ex-Trainer Raoul Korner/jetzt Hamburg) eben Vorletzter ist, nur zwei Punktspiele (gegen Frankfurt 83:82, gegen Crailsheim 99:77) gewonnen hat und im Schnitt nur 79 Punkte erzielt – nur Frankfurt und Braunschweig treffen noch schlechter. Zudem wirft kein BBL-Team so selten auf den Korb wie Bayreuth (rund 61 Mal pro Spiel) und trifft so selten (27 Mal). Die Stärke der Oberfranken, die zuletzt sechs Mal verloren (in Berlin trotz einer 76:61-Führung nach einem 0:24-Lauf) ist die Defensive. „Sie verteidigen sehr aggressiv über das ganze Feld“, so Foucart. Da müsse man gut dagegenhalten, sagt Foucart. „Wir müssen versuchen, unsere Fehler in der Defensive weiter zu limitieren.“.

Und wie sieht’s bei den Veilchen aus? „Wir haben relativ normal trainiert“, sagt Moors. Nach wie vor gibt es aber Erkältungen und kleine Verletzungen, die in Vorbereitung auf das nächste Spiel nicht optimal sind. Javon Bess, der nach seiner Sprunggelenksblessur in Ludwigsburg wieder dabei war, sich aber dort am anderen Knöchel verletzte, hat eingeschränkt mittrainiert. Moors hofft, dass Bess wieder mit aufläuft: „Ich will ihm aber keinen Druck machen, das muss er am Ende selbst wissen.“

Dass gegen Bamberg Harper Kamp (26 Punkte) und Rayshaun Hammonds (23) die herausragenden Punktelieferanten waren, gefiel im Übrigen auch Moors. „Es ist immer gut für ein Team, wenn nicht immer dieselben Spieler scoren.“ Da darf man gespannt sein, ob es gegen Bayreuth wieder andere „BG-Helden“ gibt. (haz/gsd-nh)

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