Basketball-Bundesliga Frauen

Die Kapitänin bleibt bei den flippo Baskets BG 74 Göttingen an Bord

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Die Nummer 7 bleibt: BG 74-Kapitänin Jennifer Crowder (am Ball) im Duell mit Freiburgs Jessica Genco. Rechts flippo Baskets-Trainer Goran Lojo.

So langsam wird der Kader voll. Das Management der flippo Baskets BG 74 mit den Geschäftsführer Richard Crowder und Roland Emme-Weiß an der Spitze vermeldet, dass Captain und Spielmacherin Jennifer Crowder, Tochter von Richard Crowder, ihr Engagement in Göttingen um eine weitere Saison verlängern wird.

Die Nationalspielerin ist seit ihrer frühesten Jugend für die BG 74 aktiv. Einzige Ausnahme war eine Spielzeit an ihrem damaligen Studienort Marburg.

„Jenny“ Crowder ist der Dauerbrenner im Göttinger Damen-Basketball. Schon seit Kindesbeinen auf den Spuren ihrer Mutter Susanne feierte sie 2011 mit dem Gewinn der deutschen Meisterschaft in der U 15 den vielleicht größten Erfolg in der Jugend. Auch in der WNBL (Nachwuchs-Bundesliga) war Crowder erfolgreich, ehe es schon mit 16 Jahren in den Kader der 2. Bundesliga ging. Lediglich der studienbedingte Wechsel nach Marburg sorgte 2014 dafür, dass sie ein Jahr in der Ferne weilte – und dort für Erstligist Marburg und Zweitligist Grünberg mit Doppellizenz aktiv war.

Nach ihrer Rückkehr zur BG 74 stand in den Folgejahren ein ständiges Pendeln zwischen dem Studienort und der Trainingsstadt Göttingen an. Ein Aufwand, der sich 2017 lohnen sollte. Die flippo Baskets stiegen in die 1. Liga auf. Nicht nur seit damals ist Jenny Crowder als Pointguard gesetzt. In der vergangenen Spielzeit so sehr, dass sie mit knapp 35 Minuten Spielzeit pro Partie die meiste Einsatzzeit im gesamten Kader hatte. Sie gab das Vertrauen von Headcoach Goran Lojo in allen 21 Partien dankbar zurück: 10,38 Punkte, 4,19 Rebounds, 3,86 Assists und 1,9 Steals im Schnitt stehen zu Buche.

Lojo ist überaus glücklich, dass seine rechte Hand auf dem Court auch in der kommenden Saison zum Team gehört. Auch wenn Crowder während des Sommers mit verletzungsbedingten Problemen zu kämpfen hat, ist sie optimistisch, dass bis zum Saisonstart im Oktober alles wieder verheilt ist: „Ich bin in ständiger Behandlung und habe während der Pause mehr als Trainerin und Coach gearbeitet.“ Mit durchaus großem Erfolg. Insbesondere im 3 x 3 konnten die zahlreichen von ihr betreuten Teams tolle Ergebnisse erzielen. Außerdem ist Jenny mittlerweile im Besitz der Trainer-B-Lizenz.

Nach Lia Kentzler, Annika und Meike Oevermann, Samantha Roscoe (aus England), Riley Lupfer (vom US-College) und Ruzica Dzankevic (Italien), Sandra Azinovic und Ivana Blazevic ist Jennifer Crowder Akteurin Nummer neun im Kader von Chef-Trainer Goran Lojo.  gsd/nh

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