Basketball-Bundesliga Frauen

Kein Wurfglück für die Frauen der BG 74 Göttingen: Erste Auswärts-Pleite

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15 Punkte in Heidelberg: Baskets-Neuzugang Ruzica Dzankic (hier gegen Hernes Holländerin Laura Westerik).

Da war viel, viel mehr drin für die flippo Baskets! Aber was die Basketballerinnen der BG 74 Göttingen bei den SNP BasCats USC Heidelberg bekamen – war nichts! Nach der Heim-Pleite gegen Herne gab es nun im dritten Bundesliga-Spiel auch die erste Auswärts-Niederlage beim 63:69 (30:37).

„Wir hätten uns mit einem Sieg oben festsetzen können, aber nun müssen wir nach unten schauen“, redete Baskets-Geschäftsführer Richard Crowder gar nicht erst herum.

Als Freund klarer Worte fuhr er so fort: „Wir haben nicht gut gespielt, das war enttäuschend. Wir hatten große Probleme zu treffen., wodurch die Leichtigkeit des Spielens verlorenging. Wir wollten es zu sehr erzwingen. Ein gebrauchter Tag!“

Der ging schon schlecht los durch den ersten Heidelberger Dreier von Franziska Worthmann. Kurz danach sorgten Ruzica Dzankic und Viki Karambatsa beim 6:3 für die einzige Göttinger Führung. Bis zur ersten Viertelpause legten die BasCats noch drei Dreier nach, im zweiten Viertel noch drei weitere. Heidelbergs Lettin Ieva Bagdanaviciene steuerte allein vier bei. Kyla Irwin und die Ex-BGerin Britta Daub, die überraschend doch spielte, jeweils einen.

Bei den Göttingerinnen war der USC-Korb dagegen aus der Distanz wie vernagelt. Riley Lupfer (neun Dreier beim Pokal in Herne) war nicht nur deswegen ein glatter Ausfall, wie auch Richard Crowder festhielt. Ihr einziger erfolgreicher Distanzwurf gelang der Amerikanerin zum 54:64, als das Match für die BG 74 nicht mehr zu drehen war. Den zweiten Dreier verwandelte Göttingens Australo-Britin Samantha Roscoe. Zwei von 16 Versuche – 12,5 Prozent sind eine unterirdische Wurfquote.

Fahrig und unkonzentriert zeigten sich die flippo Baskets bei sehr vielen Abschlüssen. Allerdings ging ihnen auch fast jegliches Wurfglück ab, ohne das es eben auch nicht geht. Zudem konnte die BG 74 auch ihre Schützinnen nicht in der besten Position in Stellung bringen.

Am Ende täuschte das knappe Ergebnis über den eigentlichen Verlauf hinweg. Heidelberg dominierte klar, erst im letzten Viertel kam die BG 74 noch heran. Richard Crowder: „Heidelberg traf deutlich besser, bewegte den Ball besser. Wir sind wieder auf dem Boden der Tatsachen.“

. Sandra Azinovic wurde für die EM-Qualifikationsspiele für Bosnien nachnominiert.

Viertel: 20:15, 17:15 - 17:12, 15:21.

BG 74: Blazevic 17 (9 Rebounds), Roscoe 17/davon 1 Dreier, A. Oevermann, Crowder 7, Azinovic, Karambatsa 4, Lupfer 3/1, Dzankic 15, Bosilj, Kentzler.

Beste Heidelbergerinnen: Bagdanaviciene 24/5, Worthmann 14/1. haz/gsd

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