Basketball-Bundesliga Männer: BG Freitag in Vechta, am Montag gegen Braunschweig

Landesduelle zum Schluss

Bleibt er auch nächste Saison Markenbotschafter bei BG-Topsponsor Zufall? Göttingens Mathis Mönninghoff (rechts) im Hinspiel gegen Vechtas Dreierkönig Moses Ehambe. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Saison-Halali für die Veilchen: Mit einem Niedersachsen-Duell in Vechta am Freitag (20.30 Uhr) und dem Kult-Derby gegen Braunschweig am Montag (1. Mai, 15.30 Uhr) beendet die BG Göttingen ihre schon wieder dritte Saison in Folge in der Basketball-Bundesliga. Läuft es gut mit zwei Siegen, kann das Team von Trainer Johan Roijakkers vielleicht sogar noch auf Platz zehn vorrücken, falls Frankfurt gegen Berlin verliert – was diese erfolgreiche Spielzeit krönen würde.

Eine gute Nachricht gab es vor dem Abschluss-Wochenende bereits am Donnerstagnachmittag: Top-Partner Zufall verlängert zum dritten Mal die schon seit über 20 Jahren währende Kooperation und erhöht seine Sponsor-Leistungen. „Für uns ein erheblicher Betrag“, so BG-Chef Frank Meinertshagen. Vor BG-Spieler und Zufall-Markenbotschafter Mathis Mönninghoff wurde der Deal präsentiert. Ob auch er bei BG verlängert, ließ Mönninghoff (noch) offen. Trainer Johan Roijakkers: „Ich würde ihn gern halten.“

Auswärts in Vechta

Es wird das zweite und vorerst schon wieder letzte Spiel gegen den SC Rasta sein. Der Aufsteiger steht erneut bereits nach nur einer Saison wieder als Absteiger fest. „Wir steigen leider zurecht wieder ab“, sagt Rasta-Sprecher Jörn Bente. Die Mischung habe nicht gestimmt, zudem fand man nicht den richtigen Pointguard – das wohl größte Manko. Der Ex-Oldenburger Scott Machado wurde nach der 65:85-Pleite von Rasta bei der BG geliftet, Nachfolger Rashaun Broadus war auch nicht die Ideallösung. Den Ex-Hagener Larry Gordon und Center Philipp Neumann kritisierte Rasta-Hauptsponsor Stefan Niemeyer öffentlich hart im TV.

Aufstiegs-Coach Andreas Wagner (ein Sieg in Frankfurt) musste gehen, Nachfolger Doug Spradley schaffte auch nur einen Erfolg gegen Oldenburg. Die Frage für die Rasta-Fans: Hängt sich ihr Team im letzten Heimspiel nochmal rein oder zeigt es wie beim Abstiegs-Endspiel in Braunschweig einen leblosen Auftritt? BG-Trainer Roijakkers: „Vechta spielt sehr organisierten Basketball.“ Offenbar aber nicht organisiert genug. Mönninghoff: „Wir müssen zweimal noch mit Herz und Willen spielen. Vechta hat aber keine schlechte Mannschaft. Das wird nochmal schwer!“

Zuhause gegen Löwen

Gegen Nachbar Braunschweig gibt es am 1. Mai ein Wiedersehen mit Jamal Boykin, der beim Hinspiel-Sieg der BG (77:75) in der VW-Halle noch fehlte. Er spielte 2014/15 bei BG, doch Roijakkers kritisierte das Defensiv-Verhalten des US-Boys. So trennten sich die BGer und Boykin. Für die Löwen holte er jetzt knapp zehn Punkte pro Spiel. Übertroffen wird Boykin von Dy-shawn Pierre (14,1), Carlos Medlock (13,8) und dem gerade zurückgekehrten, lange wegen Halswirbelproblemen ausgefallenen Carlton Guyton (10,9).

Zurück in der BBL ist der MBC. Die Weißenfelser gewannen das dritte Playoff-Halbfinale gegen Kirchheim 100:79, der „Sweep“ (3:0-Serie) ist gelungen. Chemnitz und Gotha (Serie zurzeit 2:0) kämpfen um den zweiten Aufstiegsplatz. (haz/gsd)

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