1. Startseite
  2. Sport
  3. BG Göttingen

Lange Heim-Pausen, Heimspiel-Flut im April 2023: Neuer BG-Spielplan mit Tücken

Erstellt:

Von: Helmut Anschütz

Kommentare

Umzug in die Lokhalle für zwei Spiele: Am 9. Februar gegen MLP Academics Heidelberg und am 11. Februar gegen die Crailsheim Merlins spielt die BG Göttingen in der von ihren Fans so geliebten „Lokhölle“.
Umzug in die Lokhalle für zwei Spiele: Am 9. Februar gegen MLP Academics Heidelberg und am 11. Februar gegen die Crailsheim Merlins spielt die BG Göttingen in der von ihren Fans so geliebten „Lokhölle“. © Hubert Jelinek/gsd

Um einen Termin muss sich Basketball-Bundesligist BG Göttingen nicht mehr kümmern: Das Top-Four im BBL-Pokal am 18./19. Februar hat sich nach der 71:99-Pleite gegen Alba Berlin erledigt.

Göttingen – Viel größere Sorgen macht den Veilchen aber der neue Spielplan, der inzwischen erstellt wurde und in dem die zahlreichen Spielverlegungen berücksichtigt sind, die vorgenommen werden mussten, weil die Sparkassen-Arena vom 5. Januar bis 25. März wegen der Bomben-Beseitigung auf dem Schützenplatz gesperrt ist.

Soviel lässt sich jetzt schon sagen: Der neue BG-Spielplan (siehe nebenstehend) ist einer mit vielen Tücken. Wie bekannt mussten sechs Heimspiele neu terminiert werden. Das erste davon wurde auf noch vor Weihnachten vorgezogen: medi Bayreuth kommt am 22. Dezember in die S-Arena.

Vor allem sportlich schwierig wird der weitere Spielplan für Trainer Roel Moors und sein Team. Nach dem vorerst letzten S-Arena-Heimspiel am 4. Januar 2023 gegen den MBC stehen vier Auswärtspartien im Terminkalender. Danach gibt es fünf Wochen kein Heimspiel, ehe sich die Fans auf den Doppelpack in der Lokhalle gegen Heidelberg und Crailsheim freuen dürfen. Für die BG dürfte die Hallenmiete jedoch teurer werden als die der S-Arena, sagt BG-Geschäftsführer Frank Meinertshagen.

Danach wird’s heftig: Sieben Wochen ohne Heimspiel vom 11. Februar bis zum 1. April (gegen Ulm), unter anderem auch wegen der Pokal-Endrunde und des Länderspielfensters. Noch dazu gibt es in diesen sieben Wochen auch nur drei Auswärtsspiele in Chemnitz (dann drei Wochen Pause), in Heidelberg (zwei Wochen Pause) und beim MBC. „Sportlich schwierig“, fürchtet Meinertshagen.

Er sieht danach auch schon das nächste Problem: Die Häufung an Heimspielen im April! Bis jetzt sind vom 1. bis 30. April schon sechs Heimspiele(!) terminiert worden: Ulm, Hamburg, Oldenburg, Ludwigsburg, Braunschweig, München. Wegen der kurzen zeitlichen Abfolge drohe der BG „keine hohe Auslastung. Da haben wir weniger Fans“, unkt der BG-Chef. So viele Heim-Ansetzungen in einem kurzen Zeitraum sind für manchen schlicht zu teuer.

Und obendrein muss auch noch das immer nicht angesetzte Chemnitz-Heimspiel in den April rein gepresst werden. „Anders geht’s gar nicht“, sagt Meinertshagen. Aber: Nur wie? Möglicherweise spielt Chemnitz auch noch im FIBA Europe Cup, was alles noch mehr erschwert.

Meinertshagen beabsichtigt, auch noch mit der Stadt/GoeSF wegen der „unverschuldeten Mindereinnahmen“ zu sprechen.

Übrigens: Am 2. und 7. Mai folgen noch zwei Heimspiele gegen Bonn und Frankfurt. Meinertshagen: „Begeisterung löst das alles nicht aus.“ Trotz der widrigen Umstände bleibt das BG-Ziel aber bestehen: Am besten für die Playoffs qualifizieren.  (Helmut Anschütz/gsd)

Auch interessant

Kommentare