Zu lange verletzt: Veilchen trennen sich von Ricky Minard

Das ominöse Spiel gegen Alba: Ricky Minard (links) dribbelt an Berlins Will Cherry vorbei. Wenig später rutschte er auf einem Werbeaufkleber auf dem Boden aus und verletzte sich. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Basketball-Bundesligist BG Göttingen hat sich von Ricky Minard getrennt. Der Vertrag mit dem Amerikaner wurde „in beiderseitigem Einvernehmen“ aufgelöst. Hintergrund ist eine Knieverletzung, die sich Minard im ersten Heimspiel gegen Alba Berlin zuzog, als er auf einem lockeren Bodenwerbe-Aufkleber ausrutschte. „Die Verletzung war zu schwer und dauerte zu lange“, sagt BG-Trainer Johan Roijakkers, der nun nach Ersatz für den Aufbauspieler sucht. Minard ist nach Juan Pattillo und Armon Johnson bereits der dritte Spieler, von dem sich die Göttinger wieder getrennt haben.

„Wir hatten keine andere Wahl“, meinte Veilchen-Coach Roijakkers weiter zum Abgang des Aufbauspielers. Wenn zwei Schlüsselspieler wie Minard und Marque Perry (Oberschenkelblessur) länger ausfallen, sei man zum Handeln gezwungen. Ursprünglich hätte es geheißen, Minard würde eine Woche oder zehn Tage ausfallen. Doch daraus wurde inzwischen schon viel länger.

Für das Spiel gegen Meister Bamberg konnte Roijakkers für die BG Chris Jones gewinnen. Der Pointguard zeigte gegen die Franken ein starkes Spiel mit 15 Punkten, zog aber nur zwei Tage später nach Paris weiter. Er ist keine Alternative zu Minard, sagte Roijakkers am Freitag, der noch im Nachhinein Jones‘ „Extra-Qualität“ lobte. Der BG-Trainer: „Wir haben jetzt wieder Platz in unserem Kader.“ Ob für einen weiteren Amerikaner oder auch für einen osteuropäischen Spieler, ließ Roijakkers offen. Für das Spiel am Samstag (18.30 Uhr) gegen Frankfurt vorerst letztmals in der Lokhalle ist es für einen Blitz-Transfer sowieso schon zu spät. (haz-gsd/nh)

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