Letzte Härtetests: BG Göttingen bei Turnier in Hagen zu Gast

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Botschafter der Sparkasse: Die BG-Spieler Dominik Spohr (2.v.l.) und Robert Kulawick (3.v.l.) mit (von links) Frank Sickora (Sparkassen-Marketing), Sparkassen-Chef Rainer Hald, Veilchen-Geschäftsführer Frank Meinertshagen und BG-Trainer Johan Roijakkers.

Göttingen. Nach den beiden Niederlagen bei den Tests in Belgien geht die BG Göttingen letztmals in der Vorbereitungsphase auf Reisen. Am Samstag und Sonntag ist der Basketball-Bundesligist bei der „Krombacher Challenge“ in Hagen dabei.

Für die Veilchen steht der letzte Härtetest vor dem Start in die 1. Liga am 3. Oktober mit dem Auswärtsspiel in Tübingen beginnende Saison auf dem Programm. Bereits zum dritten Mal nimmt die BG an der „Krombacher Challenge“ teil, die Erstliga-Konkurrent Phoenix Hagen ausrichtet. Die Westfalen sind am Samstag um 20 Uhr auch der erste Gegner der Mannschaft von Trainer Johan Roijakkers in der Enervie-Arena. Zuvor treten die Telekom Baskets Bonn gegen den italienischen Erstligisten Avellino (mit Maarten Leunen/bisher Ulm und Benas Veikalas/Bonn) an. Die beiden Sieger der Halbfinals bestreiten Sonntag um 17.30 Uhr das Endspiel, die beiden Verlierer stehen sich bereits um 15 Uhr gegenüber.

Testphase mit Hindernissen

Für die Veilchen (und die weiteren Teams) ist das kleine Turnier der letzte Härtetest, die letzte Standortbestimmung, die Generalprobe vor dem ersten „Ernstfall“. Und gleichzeitig das Ende einer Vorbereitungsphase, die nicht immer rund lief. Neuzugang Juan Pattillo musste nur wenige Tage nach seinem Eintreffen in Göttingen schon wieder gehen – Fitness-Defizite waren unübersehbar.

Beim Test gegen Groningen schickte Roijakkers Ricky Minard vorzeitig in die Kabine – „weil er mir nicht zugehört hat“, wie der BG-Coach mehrfach betonte. Und nur einen Tag später wurde Armon Johnson nach einem Kabinen-Vorfall wieder freigestellt – Vertragsauflösung „im beiderseitigen Einvernehmen“.

Und obendrein konnte Neuzugang Mathis Mönninghoff an keinem der bisher acht Testspiele teilnehmen – ein Muskelfaserriss im Oberschenkel stoppte den Ex-Trierer. An ein Einspielen, an die Feinabstimmung mit seinem neuen Team war bisher nicht zu denken. Von kleineren Blessuren bei Spohr, David Godbold und Sean Edwards, die sich in Belgien verletzten und in den vergangenen Tagen auch nicht trainieren konnten, ganz abgesehen. Eine Testphase mit Hindernissen!

Neue Ausländer in Hagen

Phoenix Hagen tauschte zur neuen Serie sein US-Personal aus. Fünf neue Amerikaner und ein Kanadier sind nun im Westfalen-Team von Coach Ingo Freyer: Brandon Jefferson (Kotka/Finnland), John Stuart Mann (Oberwart/Österreich), Adam Hess (Ulm), Ivan Elliott (Jesi/Italien), Owen Klassen (Skopje/Mazedonien) und Darius Jamar Covington (Athen/Griechenland).

Die Telekom Baskets Bonn haben dagegen nur vier neue im Team: Rotnei Clarke (Aalst/Belgien)), Michal Chylinski (Zgorzelec/Polen), Isiah Philmore (Ulm), Aaron White (Uni Iowa/USA). (haz/gsd-nh)

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