Basketball

Letzter Härtetest für BG Göttingen in Hamburg

Gute Ballkontrolle: Göttingens Center-Riese Philipp Hartwich (2,18m, re.) schirmt die Kugel im Test gegen Aalst vor Deontae Hawkins ab.
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Gute Ballkontrolle: Göttingens Center-Riese Philipp Hartwich (2,18m, re.) schirmt die Kugel im Test gegen Aalst vor Deontae Hawkins ab.

Fünf Siege in bisher sechs Testspielen - das ist die Zwischenbilanz der BG Göttingen in der Vorbereitungsphase auf die am 26. September mit dem Heimspiel gegen Brose Bamberg beginnende 13. Saison in der Basketball-Bundesliga.

Göttingen – Der vermeintlich härteste Test steht den Veilchen am Freitag (19.30 Uhr) vor Zuschauern bei den Hamburg Towers bevor.

Für BG-Coach Roel Moors und sein neues Team wird die Partie bei den ebenfalls runderneuerten Towers zur ultimativen Standortbestimmung. Vom Team der vergangenen Saison blieben bei den Hamburgern nur vier Spieler: Di Leo, Hollatz, Rich und überraschend Top-Center Kotsar. Neu sind – wie bei der BG – acht Spieler: Zachary Brown, Jaylon Brown, Seth Hinrichs und Robin Christen, die Trainer Pedro Calles noch aus Vechtaer Zeiten kennt, Jabril Durham, Eddy Edigin (vergangene Saison mit BG-Neuzugang Haris Hujic in Leverkusen), Caleb Homesley und Lukas Meisner aus Braunschweig.

Hamburger Szenekenner halten die Towers, die zudem im EuroCup spielen werden, jetzt für breiter besetzt, sind aber skeptisch, ob sie in der Spitze besser geworden sind. In der Vorbereitung gab es nur eine Niederlage gegen Oldenburg.

BG-Trainer Moors hat alle Spieler an Bord im Teambus, der heute nach Hamburg-Wilhelmsburg fährt. Gespannt darf man sein, ob der bisher so erfolgreich praktizierte Tempo-Basketball auch gegen einen sicher sehr guten Liga-Konkurrenten zum Tragen kommt.

Oldenburger Frust

In der Diskussion um die geplante freiwillige Ausweitung der 2G-Regel haben sich die EWE Baskets Oldenburg in einem offenen Brief an Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) gewandt und um schnellstmögliche Klarheit gebeten. Der Club aus der Basketball-Bundesliga kritisiert sich widersprechende Informationen aus den unterschiedlichen Ministerien, die eine Planung der Ende kommender Woche beginnenden Saison unmöglich machen würden.

Baskets-Geschäftsführer Hermann Schüller kritisiert in dem Schreiben zudem, dass es keine einheitliche Regelung in den Bundesländern gebe. „Als Club der Basketball-Bundesliga mit einer 6000er Arena und 4000 Dauerkartenkunden blicken wir mit Sorge der niedersächsischen Corona-Verordnung entgegen, sollte es ab dem 23. September 2021 erneut zu einem Hin und Her bei der Auslegung und in der Folge zu einem echten Wettbewerbsnachteil gegenüber Clubs in anderen Bundesländern führen“, heißt es in dem Schreiben an Weil.

Der Club hält sich auch rechtliche Schritte offen, falls es „entgegen der Ankündigung auch trotz 2G-Status ab 23. September doch keine Vollauslastung (oder zumindest 5000 Zuschauer) für Sportveranstaltungen indoor geben sollte“. Eine entsprechende Mail an die Gesundheitsämter lasse das befürchten.  (dpa/haz-gsd/nh)

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