Das Meiste lief schon gut, aber Probleme sind noch zu beheben / Adamczak muss passen - Fußbruch

So lief die Erstliga-Premiere in der Arena

Der Pechvogel: Nico Adamczak mit Krücken beim Heimdebüt.

Schon eine Stunde vor dem Tip-off war das Foyer in der neuen Sparkassen-Arena proppenvoll. Göttingens Basketball-Publikum war gespannt auf das neue BG-Domizil und natürlich auf das neue Team.

Für die BG mit Geschäftsführer Marc Franz, Marketing-Chef Stefan Karasch und Prokurist Jörg Waßmann an der Spitze war es natürlich die feuertaufe. Wie funktioniert dies, wie klappt jenes - oder auch noch nicht? Hinterher, soviel sei vorab gesagt, waren alle erleichtert. Das meiste hatte in der Tat funktioniert.

Allerdings hatten da viele VIPs schon dreckige Schuhe. Der neue Promi-Parkplatz glich nach dem Regen einer Matschwüste. eine Aufgabe der Stadt, hier mit ein paar Lastern Kies nachzubessern. Auch bei den Ticketkassen gab’s erneut Probleme, räumte Franz ein. Der BG-Boss: „Da gab es Verzögerungen. Ich kann nur an alle Fans appellieren, sich im Vorverkauf Karten zu holen.“ „Die brauchen ja zehn Minuten für eine Karte - bei Spielen wie gegen Alba wird’s da aber eng“, mutmaßte Jens Richter von Sparta Göttingen. Verrbessert wurde die Situation mit den Anzeigetafeln. eine kleine hing hinterm Kampfgericht, sodass auch die Fans in den letzten oberen Reihen sie sehen konnten.

Hektik kurz vor Spielbeginn auch bei Jan Schiecke. Der Sportdirektor informierte sich über das HNA-Laptop über die Durchführungsbestimmungen der BBL, wieviele Deutsche im Kader sein müssen, wenn man insgesamt nur elf Akteure aufbietet: Es sind vier! Hintergrund: Nico Adamczak war nachmittags beim Regionalliga-Spiel der BG 74 gegen Itzehoe (72:83) umgeknickt - Verdacht auf Mittelfußbruch! Er humpelte schon an Krücken durch die S-Arena.

Verletzt war auch Josh Slater. „Beim Abschlusstraining hat mich Roberto erwischt“, erklärte der Shooting Guard seinen Cut am Kinn durch den Brasilianer Mafra. Es gibt Schlimmeres - siehe Adamczak, für den wohl nun Aron Donkor aushelfen muss.

Im neuen VIP-Raum hielt sich das Gedränge in Grenzen. Als die „Helden des ersten Heimspiels“ zum Essen (zünftiges Currywurstragout, Buletten mit Zwiebelsauce usw.) aufkreuzten, war das Hallo natürlich groß. Auffällig: Selbst hier konnten Damian Saunders und Kwadzo Ahelegbe nicht auf ihre geliebten Riesenkopfhörer verzichten. (gsd)

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