Basketball: Dennoch hält Zweitligist BG Göttingen bei Krombacher Challenge gut mit

1. Liga Nummer zu groß

Zwölf und neun: Göttingens Neuverpflichtung David Godbold erzielte gegen Hagen 12 und gegen die Bayern aus München 9 Punkte, konnte aber auch die beiden Niederlagen nicht verhindern. Foto: Jelinek

Hagen. Die BG Göttingen gegen den großen FC Bayern München – ja, das gab es gestern tatsächlich beim stark besetzten Basketball-Vorbereitungsturnier („Krombacher Challenge“) bei Phoenix Hagen. Eher überraschend, denn am Samstag hatte der FC Bayern im zweiten Halbfinale 76:81 gegen die Telekom Baskets Bonn verloren.

Doch die Bayern waren für die Veilchen (noch) eine Nummer zu groß, das Team von Coach Johan Roijakkers verlor mit nur 86:95 (39:39) und belegte Platz vier im Turnier. Das Finale gewann Gastgeber Hagen überraschend deutlich mit 101:71 gegen Bonn.

Die Göttinger konnten das Spiel gegen die Bayern lange Zeit offen gestalten, hielten sogar bis zur Pause ein Remis beim 39:39, führten gar nach dem dritten Viertel mit 68:65, am Ende aber setzte sich der Favorit durch. Der erst am vergangenen Mittwoch als letzter Spieler verpflichtete Alex Ruoff zeigte gegen die Bayern eine ganz starke Leistung und dürfte den Göttingern in der kommenden Saison noch viel Freude bereiten.

BG: Ruoff 25/6, Dunbar 23/5, Kamp 14/1, Godbold 9/1, Liyanage 6/1, Mallet 6, Grimaldi 2, Davis 1.

Bayern: Zipser 25/6, Delaney 22/2, Thompson 11, Greene 11/2, Troutman 9, Idbihi 8, Bryant 8/1, Hamann 1.

Von Hagen geschlagen

Eine empfindliche 79:106 (43:59)-Niederlage hatten die Göttinger am Samstag im ersten Turnierspiel gegen Phoenix Hagen einstecken müssen. Nach fünf Minuten führte der Gastgeber mit 14:7, nach dem ersten Viertel lagen die Veilchen bereits 24:34 hinten. Der Bundesligist spielte auch danach seine Dominanz aus und baute seinen Vorsprung über 47:31 (15.) bis auf 59:42 zur Halbzeit aus. Da war eben doch noch ein gravierender Unterschied zwischen 1. und 2. Liga nicht zu übersehen. Vor allem Hagens Larry Gordon war mit 36 Punkten der überragende Spieler auf dem Feld und von den Göttingern, die auf ihren Ex-Hagener Dominik Spohr verzichten mussten, einfach nicht in den Griff zu bekommen.

Die Westfalen nutzten vor allem ihre Vorteile bei der Schnelligkeit und der Athletik, während die BGer vornehmlich über Distanzwürfe zum Erfolg zu kommen versuchten. 15 von 36 Dreier-Versuchen konnten Marco Grimaldi & Co. verwandeln. Nach der klaren Pausenführung steckte Hagen etwas zurück, so dass die BG durch Jermaine Malletts Dreier auf 61:65 (25.) verkürzen konnte. Doch als Phoenix wieder zulegte, vermochten die Veilchen nur noch wenig zuzusetzen.

Phoenix: Gordon (36/4, 11 Reb.), Dorris (22, 8 Reb.), Bell (11/1), Khartchenkov (9/1), Wendt (9), Gregory (7, 8 Reb.), Ramsey (6), Bleck (4), Kruel (2), Fritze.

BG: Godbold (12/3), Davis (12/2), Dunbar (11/1), Mallett (11/2), Liyanage (10/2),Kamp (10/1), Ruoff (9/3), Grimaldi (4), Raffington, Donkor. (gsd)

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