Basketball-Bundesliga: Veilchen-Ladies Mittwoch im Kellerduell gegen den Vorletzten

Macht BG auch Halle alle?

Neuer Aktivposten bei den Veilchen-Ladies: Göttingens Holland-Import Francis Donders (am Ball) gegen Marburgs Finja Schaake (links) und Diana Voynova. Links vorn Marburgs Svenja Greunke. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Machen die Veilchen-Ladies jetzt auch Halle alle? Nach dem Pokal-Coup mit dem Einzug ins Final Four geht die BG 74 Göttingen jedenfalls frisch gestärkt in das Kellerduell gegen die SV Halle Lions. Los geht´s am Mittwoch um 19 Uhr in der FKG-Halle.

Es ist fast schon ein vorweggenommenes Abstiegs-Endspiel, denn der Letzte aus Göttingen trifft auf den Vorletzten aus Sachsen-Anhalt. „Das Spiel ist für uns mega-wichtig“, sagt Ladies-Geschäftsführer Richard Crowder. „Aber es entscheidet noch nicht über Abstieg oder Klassenerhalt. Bei einer Niederlage sieht es aber schlecht für uns aus.“

Crowder weiter: „Wir müssen versuchen, das Selbstbewusstsein und die Euphorie aus dem Marburg-Sieg mit rüberzunehmen.“

BG 74-Coach Giannis Koukos bleibt indes sachlich-nüchtern: „Wir haben gegen Marburg wirklich gut gespielt und gezeigt, was wir können.“ Etwas Bauchweh scheint der Grieche aber wegen des Trainerwechsels bei den Hallenserinnen zu haben. „Halle hat den Trainer gewechselt und wird alles versuchen, bei uns zu gewinnen.“

Nach der Hinrunde haben sich die Lions von René Spandauw (früher Saarlouis) getrennt. Nachfolger wurde Christian Steinwerth, gleichzeitig auch hauptamtlicher Landestrainer in Sachsen-Anhalt. Gebracht hat die Neu-Orientierung aber noch nichts. Neue Impulse erhofft man sich bei den BGerinnen dagegen von Klaudia Grudzien, die Chefcoach Koukos assistiert.

13 Punkte Differenz nötig

Auch die neue Niederländerin Francis Donders und Rückkehrerin Katarina Flasarova haben frischen Wind ins Team gebracht. „Francis ist ein Kraftpaket und „Kat“ lässt ihre Erfahrung einfließen“, sagt Richard Crowder, dessen Tochter Jenny wegen eines Sehnenrisses unter dem linken Fuß sechs Wochen ausfällt – ein schmerzlicher Verlust, den Flasarowa und Donders gegen Marburg aber kompensierten. Aller Voraussicht nach wird aber Alissa Pierce gegen Halle wieder im Kader sein, nachdem sie gegen Marburg wegen Magen-Darm-Problemen passen musste.

Halle hat fünf Ausländerinnen und sieben Deutsche im Kader, aus dem die US-Girls Khadjan Shumpert (17 Punkte im Schnitt), Spielmacherin Brittany Hrynko (14,8) und Centerin Milan Quinn (11,0) herausragen. Auch Urgestein Inken Henningsen punktet noch zweistellig.

Das Hinspiel hatten die BG-Ladies in der Schlussphase noch 52:64 verloren. Ein Sieg mit 13 Punkten Vorsprung würde sie nun wegen der direkten Vergleiche auch mit Heidelberg (Drittletzter) auf den ersten Nichtabstiegsplatz springen lassen. (haz/gsd)

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