Basketball-Bundesliga: BG Göttingen am Samstag gegen Jena / Zwei Heimspiele in vier Tagen

Mehr Licht für „Lokhölle“

Zwei Partien gegen den Heimfluch: In der Lokhalle lief es für die BG Göttingen zuletzt nicht gut. Am Samstag gegen Jena wollen Scott Eatherton (li.) und Alex Ruoff unbedingt zwei Punkte holen. Bereits am Dienstag gastiert Tübingen im Göttinger Industriedenkmal. Foto: dpa

Göttingen. Besiegen die Veilchen endlich wieder den „Lokhallen-Fluch“? Nachdem in der vergangenen Saison alle fünf in dem Industriedenkmal ausgetragenen Bundesliga-Spiele verloren gingen, rechnet sich die BG Göttingen in den kommenden beiden Spielen gegen Science City Jena (Samstag, 18 Uhr) und die Walter Tigers Tübingen (Dienstag, 20.30 Uhr) mehr aus. Am besten die Göttinger knüpfen an die einstigen Hochzeiten in der früher von den Gegnern gefürchteten „Lokhölle“ an wie in der Saison 2009/10, als Ex-Coach John Patrick dort den Eurochallenge-Titel holte!

Am vergangenen Montag wurde die Lokhalle für den Basketball hergerichtet, seit Dienstag trainieren Kapitän Dominik Spohr & Co. auf dem aus der S-Arena herübergebrachten Parkett, berichtet Kai Ahlborn, stellvertretender Leiter des Veranstaltungs-Managements. Und vielleicht geht den Veilchen ja auch noch ein Licht auf: „Wir haben zusätzlich 24 weitere Scheinwerfer über dem Spielfeld montiert. Das ist jetzt bretthell“, sagt Ahlborn. Die Techniker vom „telekombasketball-TV“ wird es freuen.

Auch Ahlborn hofft darauf, dass es sportlich besser läuft als über Weihnachten 2015. Da spielte die BG unter anderem gegen Bamberg, Berlin und Oldenburg in der Lokhalle, kassierte herbe Niederlagen. „Jetzt sind die Gegner schwächer und das BG-Team besser“, so Ahlborn.

Jena mit zwei Göttingern

Aber Achtung! Jena hat viele Spiele nur knapp verloren, feierte jetzt gegen Tübingen nach Verlängerung den vierten Saisonsieg. Mit dabei haben die Thüringer zwei Ex-Göttinger: Trainer Björn Harmsen stammt aus Geismar und auch Julius Wolf, der Sohn von Ex-Nationalspieler Horst Wolf, hat seine Wurzeln in der Uni-Stadt.

Ganz frisch im Harmsen-Team ist 2,06m-Mann Shaq Goodwin, der als neuer Center 110 kg auf die Waage bringt – vom Ex-Braunschweiger 2,11m-Hünen Kenny Frease (129 kg) aber noch getoppt wird. Vom zwischenzeitlich aushelfenden Ex-Göttinger John Little hat sich Jena inzwischen wieder getrennt.

Bei der BG kommt es darauf an, wie sie die Schlappe in Bayreuth – trotz einer guten Leistung – wegsteckt. Ein Sieg gegen Jena wäre wichtig, um die Thüringer auf Abstand zu halten. Siegen die Göttinger Gäste, sind beide Teams punktgleich. Und auch im folgenden Heimspiel gegen Tübingen (15.) ist für die BG ein Heimsieg drin, ehe es zu den letzten Auswärtsspielen 2016 nach Würzburg (26. Dezember) und Ulm (30.12.) geht. Das Spiel in Jena wurde auf den 19. Februar (Sonntag, 18 Uhr) verlegt (haz/gsd)

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