Basketball-Bundesliga der Frauen: BG 74 Göttingen trifft auf Ex-Spielerin Flasarova

Mit Mini-Kader nach Chemnitz

Einst für Göttingen am Ball, jetzt für Chemnitz: Katarina Flasarova wechselte im Sommer zu den Sachsen. Archivfoto: zje/nh

Göttingen. Es gibt zwar noch keinen Vollzug, aber die Verpflichtung einer weiteren Spielerin schreitet bei den BG 74 Veilchen Ladies voran. „Wir haben drei Kandidatinnen vor der Nase“, sagt Geschäftsführer Richard Crowder vor dem schweren und wichtigen Auswärtsspiel am Sonntag (16 Uhr) bei den ChemCats Chemnitz.

Zu diesem Match wird die Neue noch nicht da sein, führt er weiter aus und hofft, dass die Verstärkung zeitnah zum nächsten Heimspiel gegen Saarlouis (26. November) eintrifft. Die Finanzierung ist gesichert (HNA berichtete), jetzt gilt es, den Prozess zwischen Spielerin (die noch woanders aktiv ist), Klub und Agent abzuwarten – was eben dauert.

Die Neue ist auch dringend erforderlich, denn schon in Chemnitz werden die BG-Ladies wieder einmal nur mit acht Spielerinnen antreten können. Eigentlich viel zu wenig. Doch Mayka Pilz ist verhindert. Lea Nguyen spielt für die WNBL-Mannschaft. Sind die Veilchen, die das spielfreie Wochenende zum Kräftetanken nutzen konnten, mit dem Mini-Kader konkurrenzfähig?

„Weltauswahl“ als Gegner

Chemnitz ist das erste von fünf Spielen bis Weihnachten (inklusive Pokal) , in denen es für die BG 74 schon um sehr viel geht. Es geht gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte, gegen die sich der Aufsteiger auf Augenhöhe wähnt. Die Rechnung von Trainer Giannis Koukos: Drei sollten es sein – das wäre schon gut!

Speziell wird die Partie, weil die Ex-BGerin Katarina Flasarova inzwischen für Chemnitz spielt. Die 32-Jährige konnte sich mit der BG 74 unter anderem finanziell nicht einigen und verließ die Veilchen. Jetzt zählt „Kat“ bei den ChemCats, die zuletzt auch nur zu siebt antraten, zum auch nur elfköpfigen Kader von Trainerin Amanda Davidson (34), die selbst noch spielt. Zur Verfügung hat sie eine kleine Weltauswahl mit Akteurinnen aus sieben Nationen: Abigal Asoro (Schweden), Margot Vidale-Geneve (Frankreich), Valerie McQuade und Kendall Noble (beide USA), Rebekka Kalaydijev (Österreich), Jakobine Klerx (Niederlande), Jovana Mandic (Kroatien) sowie tatsächlich auch noch deutsche Spielerinnen wie Flasarova (gebürtige Tschechin) und Lucile Peroche.

Ladies-Chef Crowder: „Ich hätte liebend gern mal wieder einen Sieg. Unsere Spielerinnen konnten die Pause genießen, vielleicht können wir jetzt mit neuem Schwung gewinnen.“ (haz/gsd)

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