Basketball-Bundesliga: 72:77 gegen Vechta

Misere der BG Göttingen hält an

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Erfolgreichster Werfer: Göttingens Elias Lasisi (links), hier gegen Vechtas Trevis Simpson, erzielte 15 Punkt e für sein Team. 

Göttingen – Auch im dritten Spiel in der Basketball-Bundesliga konnte die BG Göttingen nicht punkten. Im Kellerduell der bisher sieglosen Teams verloren die Veilchen das Niedersachsen-Duell mit 72:77 (42:42) gegen Rasta Vechta.

In einem waren sich BG-Geschäftsführer und Dominic Lockhart, der acht Punkte erzielte, einig: „Es war eine deutliche Leistungssteigerung zu erkennen.“ Diese sah zumindest in drei Vierteln auch BG-Headcoach Johan Roijakkers so: „Wir haben drei Viertel sehr hart gekämpft, aber das dritte Viertel waren wir schwach.“ Es war letztlich auch das entscheidende Viertel – im Übrigen war dieses schon so häufig ein vermadedeites für die Veilchen –, denn dieses ging mit 22:10 an die Rastamänner.

Gleichwohl hatten die BGer in der Schlussphase noch die Möglichkeit, dieses Spiel zu ihren Gunsten zu drehen. Manko: Die entscheidenden Dreipunktewürfe ihrer Spezialisten Mihajlo Andric und auch Elias Lasisi, der allerdings zuvor bei einem 58:66-Rückstand mit zwei Dreiern die Göttinger auf 64:66 wieder heranbrachte, fielen in der Crunchtime nicht rein. Außerdem wurden an der Freiwurflinie zu viele Punkte liegengelassen.

Eine Ehrung, wem Ehre gebührt: Vor dem Spiel erhielt Bennet Hundt als bester Spieler der 2. Liga Pro B der vergangenen Saison aus den Händen des Vorstandsmitgliedes Konstantin Lwowsky der zweiten Barmer-Bundesliga einen goldenen Basketball. Diese Ehrung schien Hundt so zu motivieren, dass er bester BG-Spieler war und auch ein Double-Double erzielte (11 Punkte/11 Assists). Auch Vechtas Coach Pedro Calles war von der Leistung Hundts begeisert: „Die Art und Weise, wie Bennet spielt, ist hervorzuheben.“

Roijakkers dürfte seinen Spielmacher Hundt sicherlich zu den Spielern gezählt haben, als er nach dem Match sagte: „Um ein Spiel zu gewinnen, brauchen wir nicht zwei oder drei Spieler, sondern zu brauchst alle Spieler.“

Seinen Einstand bei der BG gab Dylan Osetkowski, der erst in der letzten Woche nachverpflichtet wurde und dessen Ausländer Platz im Team Zane Waterman räumen musste. Nach genau 11:34 Minuten wurde er eingewechselt und kam zu seinem ersten Punkt zum 36:33 nach 15:01 Minuten.

Die Gastgeber begannen vielversprechend, führten 16:10 und Anfang des zweiten Viertels durch ein Vierpunktespiel von Mathis Möninghoff mit 28:21. Vechta indes schaffte mit einem 8:0-Lauf anfang des dritten Viertel die Führung zum 50:42.

Im Vorfeld dieser Partie wurde bekannt, dass sich Kevin Bryant erneut verletzt hat. Bei den Veilchen rechnet man mit einer Ausfallzeit des Neuzugangs von vier bis sechs Wochen. Der frühere Rostocker hat einen Einriss im Adduktorenbereich.  gsd

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