Basketball

Nach erstem Pokalsieg: Gute Ausgangsposition für die BG Göttingen

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Beim ersten Pflichtspiel noch nicht in der Starting Five: Göttingens nachverpflichteter Spielmacher Galen Robinson (rechts) im Duell mit Frankfurts Marco Völler. Der BGer steuerte acht Punkte zum Veilchen-Sieg bei. 

Basketball-Bundesligist BG Göttingen hat sich durch den 79:64-Sieg in Vechta gegen Frankfurt eine gute Ausgangsposition für den weiteren Verlauf des BBL-Pokals verschafft.

Im zweiten Spiel treffen die Veilchen nun am kommenden Samstag (20.30 Uhr) erneut im Rasta-Dome auf den Gastgeber, der Gießen als vierten Beteiligten der Gruppe B mit 99:85 bezwungen hatte. Viel spricht dafür, dass dieses Niedersachsen-Duell möglicherweise schon die Vorentscheidung darüber ist, wer als Gruppensieger am 1. und 2. November beim TOP FOUR im Münchener Audi-Dome dabei ist.

Klar: Alles nur Theorie und Spekulation, zumal ja für die BG auch noch das zweite Spiel am nächsten Sonntag (ebenfalls 20.30 Uhr) gegen Gießen auf dem Spielplan steht. Abzuwarten bleibt zudem, inwieweit der ansprechende Auftritt gegen Frankfurt als Maßstab herangezogen werden kann. Die Hessen traten eher schwach auf, wie auch Konstantin Konga bei MagentaSport einräumte: „Wir waren nicht bereit. Wir haben zu soft gespielt, müssen mit anderer Energie auftreten.“

Diese Power brachten bei der BG vor allem Center Tai Odiase (Einsatzzeit 27:20 Minuten), Power Forward Aubray Dawkins (28:19 min.) sowie die Spielmacher Jorge Gutiérrez (28:44 min.) und Luke Nelson (28:19 min.) aufs Parkett. Was die Vorstellung ihrer Teamgefährten überhaupt nicht schmälern soll. „Wir hatten immer die Kontrolle und nur wenige Ballverluste“, meinte BG-Trainer Roel Moors am Montag in seiner Nachbetrachtung. „Wir haben erwachsen gespielt, das ist für mich wichtig gerade nach den Ups und Downs in der Vorbereitung. Das war nicht super, aber gut!“

Eine hohe Meinung hat Moors auch von den beiden Protagonisten. „Odiase war offensiv und defensiv der konstanteste Spieler in der Vorbereitung. Er kann noch viel besser spielen.“ MagentaSport-Kommentator Arne Malsch nannte den 2,06 m langen BG-Neuzugang eine „Kante“, während BG-Chef Frank Meinertshagen Odiases Sprungkraft herausstellte: „Er muss sich aber noch an die rauere Gangart gewöhnen.“

Ein dickes Lob kassierte auch Jorge („Guti“) Gutiérrez von Moors: „Er war unser bester Spieler, hat immer die Kontrolle und Übersicht behalten und hat defensiv korrekt gespielt.“ Gefallen hat dem Coach auch die Präsenz von Aubray Dawkins: „Er hängt aber von den Pässen ab.“ Was Moors als typischer Trainer nicht vergisst: „Wir brauchen jeden Spieler, aber im Profi-Basketball kann ich nicht jeden immer zufriedenstellen.“

. Nach Dominic Lockhart und Bennet Hundt hat Bambergs Ex-BG-Coach Johan Roijakkers nun sogar noch zwei weitere frühere Veilchen in seinem Kader: Joanic Grüttner und jetzt auch den Belgier Elias Lasisi, der einen Probevertrag hat.  gsd/nh

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