Basketball-Bundesliga: Göttingen heute beim Tabellenzweiten Frankfurt Skyliners

Der nächste Hit für die BG

Stephan

Göttingen. Nach dem überraschenden 82:69-Sieg gegen den deutschen Meister und derzeit souveränen Spitzenreiter Brose Baskets Bamberg, will die BG Göttingen heute (20.05 Uhr) in der Basketball-Bundesliga nachlegen. Allerdings ist kein Geringerer als der Tabellenzweite Frankfurt Skyliners Gastgeber der Veilchen, die sich innerhalb einer Woche erneut dem Fernsehpublikum präsentieren. Das Spiel wird auf „sport1“ live übertragen.

Allerdings dürfte ein Sieg in der Frankfurter Ballsporthalle überaus schwierig sein. Ihre einzige Heimpleite in dieser Saison kassierten die Skyliners beim 63:81 gegen Bamberg. Im Hinspiel musste sich die BG den Hessen nach einer ganz schwachen Leistung mit 58:70 geschlagen geben.

Wood an die Kette legen

„Frankfurt hat viele exzellente Spieler in seinen Reihen und ist dazu auch noch sehr athletisch. Im Hinspiel haben wir gegen die Frankfurter recht heftig verloren. Jetzt wollen wir und wesentlich besser präsentieren“, betont BG-Trainer John Patrick, der derzeit keinen verletzten Spieler zu beklagen hat. Auch Kyle Bailey trainiert wieder mit. Der US-Amerikaner hat gegen Kiew im Eurocup angedeutet, wie wichtig er für die BG im Rennen um einen Play-off-Platz in der Liga sein kann.

Allerdings setzte Bailey gegen Bamberg aus. Für Patrick dürfte es eigentlich keinen Grund geben, das gegen Bamberg erfolgreiche Team zu verändern. Würde er Bailey heute einsetzen, müsste er aufgrund der Regelung, dass in einem Zwölfer-Kader fünf deutsche Spieler vertreten sein müssen, einen anderen US-Boy aus dem Aufgebot streichen müssen.

„Wir freuen uns auf die Herausforderung in Frankfurt,“, sagt Co-Trainer Stephan Mienack. Die BG weist mit zwei Siegen und einer Niederlage eine positive Bilanz in Frankfurt gegen die Skyliners auf. Auch die gilt es heute für die Veilchen fortzusetzen.

Dazu wird es nötig sein, unter anderem „DaShaun Wood an die Kette zu legen. Er ist der momentan vielleicht beste Spielmacher in der Liga“, meint Mienack, dessen Team die Grundlage für ein erfolgreiches Spiel in der Defensive legen will. Die ist mit lediglich 71 kassierten Punkten die viertbeste der Liga. Allerdings hat sich die Offensive der Veilchen enorm verschlechtert. Mit 82 erzielten Punkten im Schnitt pro Spiel die beste in der vergangenen Saison, sind’s in dieser nur noch 73 Zähler, was den schwachen 14. Platz bedeutet. (wg/gsd) Foto: zje-nh

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