flippo Baskets BG 74 statt Veilchen Ladies

Neuer Name für Göttinger Bundesliga-Basketballerinnen

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Mehr Grün, etwas weniger lila: Die „flippo Baskets“ (hintere Reihe von links) mit Verdine Warner, Jenny Crowder, Lea Nguyen, Corinna Dobroniak, Klaudia Grudzien, Jana Lücken und dem neuen Co-Trainer Matthias Haller. Vorne von links: Friedrich Leinemann, die beiden Geschäftsführer Roland Emme-Weiß und Richard Crowder sowie Kathleen und Alisa Leinemann.  

Göttingen. Damit war nun wirklich kaum zu rechnen: Die BG 74 Göttingen startet unter einem neuen Namen in die zweite Saison in der Basketball-Bundesliga der Frauen.

Aus den Veilchen Ladies werden die „flippo Baskets BG 74 Göttingen“. Der Sponsoring-Partner „Rhumepark Entertainment KG“ unter der Ägide der Familie Leinemann aus Lindau stellt den Namen zur Verfügung. Ebenso erfreulich: Mit Leistungsträgerin Alissa Pierce und Urgestein Jana Lücken bleiben die Spielerinnen Nummer neun und zehn. Und mit Matthias Haller konnte auch ein neuer Co-Trainer neben Chefcoach Giannis Koukos gewonnen werden.

„Die Zusammenarbeit mit der Familie Leinemann ist auf drei Jahre ausgelegt“, erklärte Baskets-Geschäftsführer Roland Emme-Weiß. Man hoffe auf eine intensive und erfolgreiche Zukunft. Die Kooperation gelte auch bei einem Abstieg in die 2. Liga. Verbunden mit der wohl dem Vernehmen nach erheblichen Erhöhung der Zuwendungen des Sponsorings vom bisherigen Geldgeber ist auch eine neue Farbgestaltung der Trikots. Das klassische Lila der BG 74 bleibt erhalten, allerdings wird das Grün der „flippo“-Gruppe vor allem beim Auswärts-Dress überwiegen. „Wir müssen uns ein bisschen mehr an das Grün gewöhnen“, meinte Geschäftsführer Richard Crowder, der den alten Etat 2017/18 mit 220 000 Euro bezifferte.

Pierce und Lücken bleiben

„Wir unterstützen Fußball-, Handball- und Basketball-Klubs in der Region. Außerdem liegt uns die Nachwuchsförderung ebenso am Herzen wie der Spitzensport. Wir sehen im Spiel diese Begeisterung und die Leidenschaft, die uns verbindet“, erklärte flippo-Sprecherin Alisa Leinemann im Rahmen der Namensvorstellung.

Gleichzeitig wurde bekannt, dass der Kader des Göttinger Teams jetzt auf bereits zehn Spielerinnen angewachsen ist. Für die zweite Spielzeit im Damen-Oberhaus sagten jetzt auch Alissa Pierce und Jana Lücken zu. Pierce (mit luxemburgischer Staatsbürgerschaft) geht in ihre dritte Serie bei den Baskets, Lücken feiert sogar ein Jubiläum mit der zehnten Saison bei der BG 74.

„Ich wollte noch einmal angreifen“, meinte Grudzien zu ihrem Comeback, nachdem sie seit dem vergangenen Dezember als Quasi-Cotrainerin von Koukos aushalf. Hintergrund: Nach ihrem zweiten Kreuzbandriss war an eine aktive Rolle noch nicht zu denken. Grudzien: „Die Verletzung sollte meine Karriere nicht beenden.“ Grudzien stammt aus dem Nachwuchs-Programm der BG 74, spielte aber unter anderem auch in Wolfenbüttel.

Zwei sollen noch kommen

Co-Trainer Haller coachte zuletzt die Frauen des SC Weende in der 1. Regionalliga. Er ist Lehrer in Bad Soden-Allendorf, wollte eigentlich ein „Sabbatjahr“ einlegen. Nun unterstützt er den Griechen Koukos.

Mit Pierce und Lücken ist die Kaderplanung der flippo Baskets indes noch nicht abgeschlossen. „Wir wollen zwölf Spielerinnen im Kader haben“, sagte Crowder. „Dann haben wir eine viel größere Rotation, das macht uns stärker“, so Emme-Weiß. Katarina Flasarova lehnte ein neues Angebot der Baskets ab. (haz/wg-gsd)

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