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Neuzugang Frey vor Debüt bei der BG Göttingen gegen Heidelberg

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Von: Helmut Anschütz

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Im Trio wieder zurück zum Erfolg? Der norwegische BG-Neuzugang Harald Frey (Mitte) am Donnerstagmittag nach dem Training zusammen mit Kapitän Akeem Vargas und Trainer Roel Moors.
Im Trio wieder zurück zum Erfolg? Der norwegische BG-Neuzugang Harald Frey (Mitte) am Donnerstagmittag nach dem Training zusammen mit Kapitän Akeem Vargas und Trainer Roel Moors. © Hubert Jelinek/gsd

Am Donnerstagvormittag war er schon beim Training im Sartorius Lab dabei: Harald Frey, der neue 1,88 Meter große Spielmacher der BG Göttingen, der vor allem seinen Pointguard-Kollegen Stephen Brown entlasten soll.

Göttingen – Der vom spanischen Zweitligisten Oviedo gekommene Frey ist der erste Norweger bei den Veilchen überhaupt in 13 Spielzeiten Bundesliga.

Wenn alles glatt mit der Erteilung der Spielberechtigung durch die BBL – und davon sollte man eigentlich ausgehen –, wird der Blondschopf am Samstag ab 18 Uhr (live bei MagentaSport) sein Debüt geben im Heimspiel gegen die MLP Academics Heidelberg. „Wissen wir aber noch nicht“, übermittelte BG-Geschäftsführer Frank Meinertshagen am späten Donnerstagnachmittag.

„Fürs erste Training war das okay“, sagte BG-Trainer Roel Moors über Harald Frey. „Er ist gut im Pick and Roll und Passspiel und kann werfen“, sammelte der Coach erste Live-Eindrücke über den Neuzugang. „Wir müssen ihm aber Zeit geben, dürfen nicht zu viel erwarten. Die 2. Liga Spanien ist gut, aber doch ein anderes Niveau. Er ist ein guter Junge und gut für unsere Gruppe.“

Können die Veilchen endlich wieder aufblühen und in die Erfolgsspur von Anfang bis Ende Dezember zurückkehren? Im letzten Monat 2021 hatten sie fünf Siege in Folge eingefahren – in den vergangenen fünf nur einen Auswärtssieg in Gießen.

Überhaupt bestritten die BGer sechs der letzten sieben Partien in fremden Hallen, was auch dazu beitrug, dass die Souveränität etwas verloren ging. Hinzu kam reduziertes oder gar kein Training für mehr oder weniger stark angeschlagene Akteure. „Wir hatten schwierige Wochen, auch beim Training“, so Moors. Ist nun der sechste Heimsieg im neunten Heimspiel drin? Auch die wieder nur 500 erlaubten Fans hoffen darauf!

Der erste Sieg nach den Pleiten beim MBC und zuvor in Chemnitz wäre für die Göttinger auch deshalb wichtig, um die Distanz zu den schlechter platzierten Teams zu wahren und selbst noch im Kampf um die Playoff-Plätze zu bleiben.

Gute Erinnerungen haben die Veilchen noch an das Hinspiel im neuen SNP-Dome, das sie deutlich mit 96:80 gewannen. Den Grundstein zum Erfolg legten sie in einem überragenden zweiten Viertel, das sie mit 32:12 für sich entschieden. Dreier-Spezialist Jake Toolson kam dabei auf 19 Zähler. Da war dann auch der überraschend gute Erstliga-Start der Heidelberger, deren größte Stärke die Defensive sei, so Moors, mit 4:1-Siegen längst dahin.

Inzwischen ist das Team von Coach Branislav („Frenkie“) Ignjatovic mit sechs Siegen und elf Niederlagen auf den 13. Platz abgerutscht, womit wohl auch die wahren Kräfteverhältnisse wieder hergestellt sind. Die Eckpfeiler der „Akademiker“ sind die fünf Spieler, die zweistellig scoren: An der Spitze Brekkott Chapman (14,1), Rob Lowery (13,8), Jordan Geist (12,9), das Heidelberger Urgestein Shy Ely (11,4) und Kelvin Martin 10,4). Die weiteren Spieler fallen schon deutlich ab. Eine der Chancen, die Partie auf Göttinger Seite zu biegen?  (haz/gsd)

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