Basketball-Bundesliga: Göttingen morgen zum dritten Viertelfinal-Playoff in Frankfurt

BG: Nochmal letzte Kräfte mobilisieren

Robert Kulawick

Göttingen. „Do or die“ - machen (siegen) oder sterben: So martialisch drückt es die englische Sprache aus, wenn es in einer Playoff-Serie um die Entscheidung geht. In diese Phase ist nach den ersten beiden Niederlagen der Veilchen auch die Viertelfinal-Serie zwischen der BG Göttingen und den Frankfurt Skyliners getreten. 58:77 und 67:76 verloren – jetzt hilft dem Team von Coach John Patrick morgen (15 Uhr) nur noch ein Sieg in der Ballsporthalle, um sich nicht so schnell wie noch nie aus der Endrunde zu verabschieden.

Vor zwei Jahren unterlagen die Südniedersachsen Bamberg in der Viertelfinalserie mit 1:3. Vor Jahresfrist brauchten die Eisbären Bremerhaven beim 3:2 gegen BG fünf Partien, um mit einem Zweier von Andrew Drevo in letzter Sekunde ins Halbfinale einzuziehen.

„Wir müssen so spielen wie in den letzten sieben Minuten beim zweiten Spiel in Kassel“, treibt Patrick sein Team noch einmal an. „Für uns geht´s jetzt um alles oder nichts“, meint Routinier Michael Meeks (39), der möglicherweise sein letztes Match für die Veilchen absolviert. Auch er möchte den treuen Fans noch ein viertes und damit zweites Heimspiel am Mittwoch in der Lokhalle schenken.

Halb so wild war am Mittwoch das Aus von Dwayne Anderson in der Schlussphase. Er hatte einen Wadenkrampf bekommen, weil er nicht genug getrunken hatte. Morgen ist „Euro-Dwayne“ wieder dabei.

Volles Engagement ist auch nochmals von Jason Boone gefragt. Erst als der Center am Mittwoch zwei Frankfurter Ellenbogen ins Gesicht bekommen habe, sei er da gewesen, meinte Patrick mit kritischem Unterton. Die Bewachung von Frankfurts Star-Spielmacher DaShaun Wood werden sich wieder Kapitän John Little und Robert Kulawick, der dies Mittwoch hervorragend machte, teilen. (haz/gsd) Foto: zje/nh

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