BG ohne Raymar Morgan bei der Bonner Karnevals-Party

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Raymar Morgan

Göttingen. „Bönnsche im Jlöck – domols wie höck“. So lautet im Bonner Karneval das Sessionsmotto 2015. Übersetzung für alle Nicht-Rheinländer: „Bonn im Glück – damals wie heute“.

Eine der größten örtlichen Partys soll am Samstag (20.30 Uhr) im Telekom-Dome steigen, wenn die BG Göttingen zum Meisterschaftsspiel in der Basketball-Bundesliga bei den Baskets antritt.

„Jeckes Treiben auf dem Hardtberg“, „Narren vs. Niedersachsen“ und „Mit der BG Göttingen steht den Baskets ein attraktiver Gegner ins Haus, der wie gemacht ist fürs Karnevalsspiel“ – auf der Baskets-Homepage geht die (Karnevals-)Post schon vor dem Tip-off richtig ab. Seit Dienstag ist die Halle bereits ausverkauft, 6000 Närrinnen und Narren und das Team von Bonns Coach Matthias Fischer wollen am liebsten den Veilchen die Pappnasen aufsetzen – Motto: Wir halten die Göttinger zum Narren! Steigt die Mannschaft von Johan Roijakkers da mit in die Bütt – oder kann sie die Karnevals-Party der Baskets tatsächlich platzen lassen?

Wird wohl schwer für die BG! Denn während der „Veilchen-Kochshow“ am Donnerstag im Kaufpark (siehe Extra-Text), die Samstag im BBL-TV in Ausschnitten gesendet wird, verriet Trainer Roijakkers: „Raymar Morgan wird in Bonn nicht dabei sein. Seine Oma ist gestorben, er ist schon am Montag in die USA geflogen und wird erst am nächsten Montag zurück sein.“ Eine erhebliche Schwächung für die Veilchen! Der Ausfall eines „Big Man“ mindert die sowieso nur geringen Erfolgschancen der Göttinger noch mehr.

Denn die Bonner, die schon das Hinspiel 87:71 gewannen, stellen eine sehr ausgeglichene Mannschaft. Mit 86,3 Punkten pro Spiel brennen sie Offensiv-Feuerwerke ab – nur Berlin und München punkten im Schnitt noch häufiger. 19 Assists pro Spiel, auch da sind die Baskets top hinter München und Quakenbrück. Einer der wenigen Schwachpunkte im Fischer-Team ist die Rebound-Quote von nur 32 Prozent, nur drei Teams holen weniger Abpraller.

Ein BGer, der sich wohl am meisten auf die Riesen-Sause in seiner alten Heimat freut, ist Dominik Bahiense de Mello. Der gebürtige Bonner: „So ein Karnevalsspiel muss man mal miterlebt haben. Das ist schon skurril, wenn vorm Spiel das Prinzenpaar aufs Spielfeld kommt. Ein Kulturschock für die US-Spieler, ich muss denen das dann erklären. Außerdem haben die Fans alle schon einen guten Pegel.“

Eines steht auch fest: Für die BG ist das Punktspiel auch schon ein Test für das Pokal-Qualifikationsspiel am 24. Februar (Dienstag) erneut in Bonn. Trotz Alaaf und Helau: Nur nicht zum Narren machen lassen! (haz/gsd-nh)

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