Basketball-Bundesliga Männer

Oldenburgs Ex-BGer Hundt: Ich freue mich auf Göttingen

Auch in Oldenburg mit der Nummer 33: Bennet Hundt (rechts, im Duell mit dem damaligen Braunschweiger Lukas Wank) kehrt Sonntag mit Oldenburg an seine frühere Wirkungsstätte zurück.
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Auch in Oldenburg mit der Nummer 33: Bennet Hundt (rechts, im Duell mit dem damaligen Braunschweiger Lukas Wank) kehrt Sonntag mit Oldenburg an seine frühere Wirkungsstätte zurück.

Als kleiner, flinker, flotter Irrwisch auf dem Basketball-Feld ist er allen Fans der BG Göttingen noch wohlbekannt. Jetzt kehrt Bennet Hundt (23) zum zweiten Mal im Kader eines anderen Erstliga-Klubs in die Sparkassen-Arena zurück.

Göttingen – Am Sonntag (15 Uhr) gastiert Hundt mit seinem neuen Team EWE Baskets Oldenburg bei den Veilchen.

„Ich freue mich darauf, vor Fans in Göttingen zu spielen“, sagt Hundt, der die BG nach nur einem Jahr vor der vergangenen Saison in Richtung Bamberg verließ – zusammen mit dem ehemaligen BG-Trainer Johan Roijakkers und Dominik Lockhart. Nach nur einer Saison war seine Zeit in Franken auch schon wieder vorbei. „Mein Vertrag lief aus“, blickt Hundt zurück. Das bekommen natürlich auch andere Klubs mit. So fragten die Oldenburger über Hundts Spieleragent an und luden ihn in die Stadt an der Hunte ein. Eine Stadtbesichtigung, ein längeres Gespräch und ein Training mit Baskets-Coach Mladen Dijencic – „das hinterließ einen guten Eindruck“, so der nur 1,80 m große Spielmacher.

Aber es sei auch „eine schwierige Entscheidung“ gewesen, nach Oldenburg zu wechseln. „Ich habe mich in Bamberg wohlgefühlt“, so Hundt. Denn um ihn herum war die „ganze Göttinger Clique“ mit Co-Trainer van der Zweep, Athletikcoach Theodorou und Betreuer Enzo Neck und Analytiker Julian Meier. Keinesfalls sei er im Unfrieden aus Bamberg geschieden.

Nun also Oldenburg! Erstmals sind die Vorzeichen zwischen der BG und den Baskets umgekehrt: Göttingen Vierter, Oldenburg Vorletzter mit nur einem Sieg, aber vier Niederlagen. „Wir sind noch in der Findungsphase. Die 1:4-Bilanz hört sich schlecht an, aber viel hat in den Spielen, die wir verloren haben, nicht gefehlt. Wir hatten einige schlechte Phasen in den Spielen, haben unseren Rhythmus abgegeben“, erklärt Hundt die bisher schwache Bilanz.

Zweiter Ex-BGer im Oldenburger Team ist Tai Odiase (BG-Coach Moors: „Ein angenehmer Mensch!“). „Mit Tai verstehe ich mich gut“, sagt Hundt, der eines seiner Highlights im BG-Dress beim Meisterturnier im Juni 2020 in München erlebte, als er im ersten Spiel 30 Punkte gegen Crailsheim erzielte. Odiase sei gespannt, wie es ist, in Göttingen vor Zuschauern zu spielen. Das konnte der neue Baskets-Center wegen des Fan-Ausschlusses vergangene Spielzeit nicht erleben.

Ein anderes Spiel hat Hundt auch noch im Gedächtnis: Vorletzte Saison war die BG mit sechs Pleiten gestartet – dann kam Oldenburg, das die Veilchen überraschten mit einem 104:87-Sieg, Hundt steuerte fünf Punkte bei. „Diesmal ist der Druck anders: Göttingen kann befreit aufspielen“, sagt Hundt. Oldenburg benötigt dagegen unbedingt den zweiten Saisonsieg.

.  Bei der BG ist auch der Ex-Oldenburger Haris Hujic wieder dabei. „Oldenburg ist besser als der Tabellenplatz“, warnt BG-Coach Moors. Für Baskets-„Urgestein“ Rickey Paulding (39) wird es der letzte Auftritt bei der BG – er beendet seine Karriere. (Helmut Anschütz/gsd)

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