Basketball-EuroChallenge: Heute letztes Heimspiel in der Vorrunde gegen Podgorica

Patrick bangt um Oliver

Vertauschte Rolle: Von Göttingens Abwehr-Terrier „Chat“ Frazier (am Ball) ist heute eine erstklassige Verteidigungs-Arbeit gefragt. Hier versucht er sich fast ausnahmsweise mal im Angriff. Foto: Jelinek

Göttingen. Die Szene passiert kurz vor Schluss der Basketball-Bundesliga-Partie in Ludwigsburg: Chris Oliver landete nach einem Sprungwurf etwas schräg - und sofort war der Schmerz im Knie wieder da, der ihn schon einmal in dieser Saison piesackte. Deshalb ist der Einsatz des Göttinger Topscorers im heutigen letzten (Heim-)Spiel des EuroChallenge-Wettbewerbs auch noch nicht hundertprozentig sicher. Zu Gast in der Lokhalle ist ab 19.30 Uhr KK Buducnost m:tel Podgorica aus Montenegro.

Das erste Heimspiel unter dem neuen, alten Namen BG Göttingen können die Veilchen locker angehen. Die Zwischenrunde ist zu 99,9 Prozent perfekt. Das Team von Trainer John Patrick kann sich sogar eine Niederlage mit 50 Punkten erlauben. Was natürlich in dieser Größenordnung nicht passieren wird.

Verliert Göttingen gegen Podgorica und gewinnt Gravelines (Frankreich) gegen Kuban (Russland), sind die Südniedersachsen, die Franzosen und die Montenegriner gleichauf mit je vier Siegen und zwei Niederlagen. Durch einen Koeffizienten-Schlüssel hätten die Veilchen dann gegenüber Gravelines die Nase vorn. Podgorica wäre bei einem Sieg ebenso sicher weiter in der Zwischenrunde wie die BG mit einem Erfolg. Aller Rechnerei will sie aber durch einen eigenen Sieg vorbeugen. Es wäre der dritte im dritten Euro-Heimspiel; dazu kommen sieben Bundesliga-Heimsiege.

Radonjic zeigt Respekt

Riesen-Respekt vor Göttingen hat indes Buducnost-Trainer Dejan Radonjic. „Wir sind in guter Form. Aber die BG hat alle ihre Heimgegner mit 20 bis 30 Punkten geschlagen, Außerdem hat sie in Berlin gewonnen! Sie ist ein ungewöhnliches Team mit ungewöhnlichem Basketball.“ Hoffentlich habe man noch genug Zeit, sich darauf einzustellen. Denn Radonjic sorgt sich wegen des derzeitigen Wetters um die Anreise-Bedingungen. „Wenn wir nicht in der Lokhalle trainieren können, wäre dies wirklich ein großer Heimvorteil für die BG.“

Den wollen die Göttinger selbstverständlich wieder nutzen, um auch schon Werbung für das Niedersachsenderby gegen Braunschweig am kommenden Samstag zu machen.

Karten gibt es heute noch in allen Kategorien. (haz/gsd)

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